Renovierung des Karl-Leisner-Hauses
Den Erfordernissen anpassen

Altenberge -

Ende September beginnt die Renovierung des Karl-Leisner-Hauses an der Boakenstiege. Das in die Jahre gekommene Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist wird den Erfordernissen der Zeit angepasst. Ganz oben auf der Liste steht die Dämmung und Neueindeckung des Daches

Montag, 05.08.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 06.08.2019, 16:38 Uhr
Diplom-Bauingenieur Martin Varwick stellte die Renovierungspläne detailliert den Gemeindemitgliedern (kl. Bild) vor.
Diplom-Bauingenieur Martin Varwick stellte die Renovierungspläne detailliert den Gemeindemitgliedern (kl. Bild) vor. Foto: Rainer Nix

Ende September beginnt die Renovierung des Karl-Leisner-Hauses an der Boakenstiege. Das in die Jahre gekommene Pfarrheim der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist wird den Erfordernissen der Zeit angepasst. Ganz oben auf der Liste steht die Dämmung und Neueindeckung des Daches.

„Es ist wichtig, dass es neben den liturgischen Plätzen immer auch einen Ort gibt, an dem sich die Gemeinde zusammenfinden kann“, betonte Pfarrer Heinz Erdbürger. Im Karl-Leisner-Haus haben zahlreiche Gruppen ein Domizil. Der Pfarrer begrüßte dort am Sonntag interessierte Gemeindemitglieder. Martin Varwick , Diplom-Bauingenieur und Geschäftsführer der „Varwick Wohnbau“ in Steinfurt, erläuterte die Renovierungspläne. Kirchenvorstandsmitglied Andreas Hesener begleitet auf Grund entsprechender Kompetenz die Maßnahmen.

„Neben der Neueindeckung des Daches werden unter anderem die Außenfassade gesäubert, der Eingangsbereich neu gestaltet, die Küche vergrößert und die Versammlungssäle aufgewertet“, erklärte Varwick.

Zu den weiteren Arbeiten gehören die Erneuerung der Keramik in den sanitären Anlagen sowie die Erneuerung der Pflasterung an der Boakenstiege und des Zugangs zum Pfarrgarten.

Das Bistum Münster steht dem Projekt mit einem Kostenvolumen von knapp 500 000 Euro positiv gegenüber. 74 000 Euro davon muss die Kirchengemeinde selbst tragen. Die Maßnahmen bewegen sich auf einer vernünftigen und finanziell vertretbaren Ebene. So wird beispielsweise auf eine Klimaanlage verzichtet.

Fenster werden in den Nebenräumen ausgetauscht, ansonsten sind sie weitgehend noch in Ordnung. In Bücherei, Versammlungsraum und Versammlungssaal wird der Schallschutz durch Arbeiten im Boden- und Deckenbereich verbessert. Damit herrscht in Zukunft ein besseres Besprechungs- und Arbeitsklima. Auch an die Umstellung auf stromsparende LED-Beleuchtung ist gedacht. Der bisherige Abstellraum wird um eine Dusche bereichert. Die elementaren Arbeiten am Karl-Leisner-Haus sollen im Zeitraum eines halben Jahres abgeschlossen sein.

Der bisherige zweitürige Eingang im vorderen Bereich des Karl-Leisner-Hauses wird auf eine neue Tür reduziert. Auch die Überdachung wird neu gestaltet. Malerarbeiten stehen im Untergeschoss an, der Bodenbelag wird ausgetauscht. In 2020 soll eine neue Außenpflasterung umgesetzt werden.

Über straßenbauliche Harmonisierungen in den Bereichen Boakenstiege, Bahnhofstraße und Marktplatz informierte Bürgermeister Jochen Paus. Hier stehen umfangreichere Arbeiten auf dem Programm. So wird beispielsweise der Straßenquerschnitt der Boakenstiege geändert und mit einem „Vorbehaltsstreifen“ für Fahrradfahrer ausgestattet. Das geschieht voraussichtlich noch in 2020.

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