Raiffeisen-Markt an der Oststraße wird neu gebaut
Mehr als doppelt so groß

Altenberge -

Das alte Gebäude des Raiffeisen-Markts an der Oststraße aus den 1960er-Jahren weicht einem Neubau. Die Planung befindet sich auf der Zielgeraden. Mit dem Bau soll bald schon begonnen werden.

Sonntag, 11.08.2019, 15:56 Uhr
Werfen einen Blick auf die Pläne des neuen Raiffeisen-Markt-Gebäudes (v.l.): Felix Große Verspohl, Bürgermeister Jochen Paus, Wirtschaftsförderer Sebastian Nebel und Andreas Flothmann.
Werfen einen Blick auf die Pläne des neuen Raiffeisen-Markt-Gebäudes (v.l.): Felix Große Verspohl, Bürgermeister Jochen Paus, Wirtschaftsförderer Sebastian Nebel und Andreas Flothmann. Foto: Rainer Nix

Die Raiffeisen Münsterland West GmbH modernisiert den Raiffeisen-Markt an der Oststraße. Das aus den 1960er-Jahren stammende Gebäude weicht einem Neubau, der alle Kriterien zeitgemäßer und komfortabler Warenpräsentation erfüllen soll.

Der Baubeginn ist auf September terminiert, bereits im März 2020 wird mit der Neueröffnung am alten Standort gerechnet. Der für den modernen Einzelhandel konzipierte Markt bietet Heimtierfutter und Zubehör, Gartenartikel, Pflanzen und Blumen, Reitsportartikel, Funktionsbekleidung und Weiteres an.

Auf der Zielgeraden

„Noch bis Ende August steht in den alten Räumlichkeiten des Marktes an der Oststraße ein Abverkauf mit erheblichen Preisreduzierungen auf dem Programm“, sagt Felix Große Verspohl, Geschäftsführer der Raiffeisen Münsterland West. Während der Bauphase zieht der Markt nur etwa 300 Meter weiter in eine Halle an der Trumpenstiege. An dem eigentlichen Standort für landwirtschaftliche Betriebsmittel verkaufen die Mitarbeiter der Raiffeisen Münsterland West bis zur Neueröffnung das gewohnte Sortiment.

„Der Neubau des Raiffeisen-Marktes ist bereits seit Jahren ein Thema“, sagt Bürgermeister Jochen Paus . Der Bebauungsplan musste dafür geändert werden, eine genaue Abstimmung mit dem Einzelhandelskonzept des Hügeldorfes war erforderlich. Mittlerweile sind die Pläne, erstellt vom Büro „Architekten h2 Haverkamp und Holthaus“ aus Emsdetten, in trockenen Tüchern. „Wir befinden uns auf der Zielgeraden“, freut sich Paus und betont: „Die Gemeinde begrüßt die Tatsache, dass sich der Raiffeisen-Markt jetzt neu aufstellt.“ Zurzeit wird noch auf die Baugenehmigung des Kreises Steinfurt gewartet.

Digitale Stelen im neuen Markt

„Das Grundsortiment ändert sich nicht“, sagt Betriebsstellenleiter Andreas Flothmann. „Aber digitale Möglichkeiten werden verstärkt Einzug im neuen Markt halten.“ Es werde zum Beispiel „digitale Stelen“ geben. „Wenn der Kunde ein Foto seines Gartens mitbringt, speisen wir es in das System ein und ergänzen virtuell einen für ihn interessanten Artikel“, erläutert Große Verspohl.

Auf dem Stelen-Monitor sieht der Kunde dann, wie die mögliche Neuerwerbung in seinem Garten aussähe. Somit lasse sich anschaulich ermessen, ob sich der Artikel gut in die neue Umgebung einfügt. Das neue Gebäude des Raiffeisen-Marktes umfasst 1200 Quadratmeter und damit mehr als doppelt so viel wie zuvor. Auch ein großzügiges Parkplatz-Angebot wird realisiert.

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