Boogie-Session mit Till Seidel
Mehr als ein Geheimtipp

Altenberge -

Fabian Fritz, Daniel Paterok und die Kulturwerkstatt freuen sich, Musikinteressierte zur nächsten Blues- und Boogie-Session am 22. August (Donnerstag) ab 20 Uhr im Saal Bornemann an der Bahnhofstraße 1 mit dem Musiker Till Seidel zu begrüßen. Der Eintritt ist wie immer frei.

Montag, 12.08.2019, 17:00 Uhr
Till Seidel ist ein gern gesehener Musiker in Altenberge. Am 22. Oktober (Donnerstag) ist er erneut Gast im Saal Bornemann.
Till Seidel ist ein gern gesehener Musiker in Altenberge. Am 22. Oktober (Donnerstag) ist er erneut Gast im Saal Bornemann. Foto: nn

Es gibt nur wenige Musiker, die eine solch rasante Entwicklung haben, ist sich die Fachpresse einig. Als er mit 14 Jahren zur Gitarre griff, gab es erstmal nur Musik der härteren Gangart.

„Den Plattenschrank meines Vaters zu durchsuchen, war wie das Lesen eines Buches, was mit jedem Kapitel spannender wird. Auf einmal war da Chess Records, Howlin‘ Wolf, Muddy Waters, Little Walter und so viel mehr“, so erklärt Till Seidel seinen musikalischen Werdegang.

Während im Radio Pop und Deutsch-Rock rauf und runter liefen, beschäftigte sich Till Seidel mehr mit Musik, die etwas zu erzählen hat. Vorrangig ging es ihm am Anfang noch nicht einmal um die Texte, sondern die Art und Weise Musik zu spielen. Es war rau und ehrlich und hatte Ecken und Kanten, heißt es in der Presseankündigung. Seidel: „Mit dieser Art von Musik fand ich meine Nische. Wenn Leute sagen, Blues sei langweilig, könnte ich aus der Haut fahren. Von den 20ern bis in die 60er-Jahre kann wohl kein Genre mehr Vielfalt bieten“, ist Seidel überzeugt.

Während er sich als Gastmusiker in verschiedenen Bands zu Beginn mehr dem 50er-Blues widmete, um seinen Helden wie T-Bone Walker und Johnny Guitar Watson Tribut zu zollen, schlug er mit seiner eigenen Band einen neuen Weg ein. Seine Liebe gilt der Retro-Musik. Allerdings verschreibt er sich mit seiner Band mehr dem 60er-Jahre Rhythm und Blues. Seidel: „Neben B.B. King, Freddie King und Otis Rush, stehe ich auch auf Little Milton, O.V. Wright und Al Green, in den 60er Jahren vermischten sich im R&B so viele Elemente von Blues und Soul und das macht mich an.“

Im Herbst 2015 konnte er sich mit seiner Art vor amerikanischem Publikum beweisen. Er begleitete B.B. & The Blues Shacks auf ihrer California-Tour und durfte dabei im Vorprogramm spielen. Dabei konnte er neben dem Publikum auch Radio-DJ Art Martel (Straight Up Blues Productions, Delta Groove) sowie Publizist David Mac (Blues Junction) von sich überzeugen.

In der Oktoberausgabe 2016 widmete das „bluesnews magazine“ ihm ein zweiseitiges Feature und machte so auch in Deutschland auf den Newcomer aufmerksam.

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