Moonlight-Shopping im Ortskern
Ein Ambiente wie im Urlaub

Altenberge -

Der Altenberger Ortskern wartete am Freitagabend mit einer ganz besonderen Atmosphäre auf. Bei Musik und Fackelschein kamen die Besucher des Moonlight-Shoppings mit Freunden zusammen oder flanierten durch die geöffneten Geschäfte.

Sonntag, 25.08.2019, 16:24 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 15:24 Uhr
Warme Luft, heiße Musik und flackernde Lichter: Beim Moonlight-Shopping kamen zahlreiche Besucher im Ortskern zusammen, um sich mit Bekannten zu treffen oder durch die geöffneten Geschäfte zu flanieren.
Warme Luft, heiße Musik und flackernde Lichter: Beim Moonlight-Shopping kamen zahlreiche Besucher im Ortskern zusammen, um sich mit Bekannten zu treffen oder durch die geöffneten Geschäfte zu flanieren. Foto: Dieter Klein

„Jetzt sind wir gerade erst aus dem Urlaub in Alassio zurück und schon wieder mittendrin“, freute sich ein junges Pärchen mitten auf dem Marktplatz in Altenberge. Besser hätten sie es gar nicht ausdrücken können, denn im Herzen des Hügeldorfs pulsierte in dieser Freitagnacht südländisches Blut. Die warme Luft, heiße Musik, flackernde Lichter, fröhliche Flanierer, Romantik pur. Das hatte was.

Darüber freuten sich vor allem Norbert Fiege , Martin Fieke , Sebastian Nebel, Carsten Plettner und Paul Everding – die „Macher“, vor allem aus den Reihen der Altenberger Werbegemeinschaft, über die allgemeine Begeisterung beim Moonlight-Shopping.

Viele Läden bleiben bis spät in der Nacht offen

„Es geht ja in erster Linie auch gar nicht ums Verkaufen“, betonte Beate Janning vom gleichnamigen Bücherhaus, das wie die meisten Läden bis spät in die Nacht offen hatte. „In erster Linie freuen wir uns darüber, mal in lockerem Gespräch unseren Kunden nach den Ferien Neuerscheinungen zu zeigen.“

Moonlight-Shopping in Altenberge

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Mit paradiesischen Kellergewächsen begrüßte Francois Szivos seine Gäste. Davon hat er schließlich reichlich. Der Diplom-Sommelier, der bereits seit 1997 in Altenberge Weine verkostet und verkauft, kredenzte beim Moonlight-Shopping Barrique-Kostbarkeiten, die selbst im eingangs erwähnten Alassio wohl kaum zu finden wären. Ebenso wenig wie die Frauen, die sich zu später Stunde im Salon von Ruth und Tochter Maja Wiens in aller Ruhe noch mal eben frisieren ließen.

Mehr als 300 Fackeln verbreiten heimelige Atmosphäre

Turbulenter ging es da schon im „Martins Schreib & Spiel“ von Martin van Husen zu. Der Strahlemann – umgeben von einer Schar fröhlicher kleiner Kunden – lachte: „Beim letzten Event dieser Art, vor zwei Jahren, hatte ich gerade erst eröffnet. Und doch schon 200 Kunden bis Mitternacht. Jetzt bin ich auf jeden Ansturm vorbereitet.“

Das waren auch die Restaurants, Cafés und Kneipen zwischen Kreisel, Kirche und Markt. Und vor dem weit offenen Büro der CDU trafen sich Parteifreunde, wie Sigrid Schulze Levert, Maria Schulze Isfort, Annette Post oder Christian Germing mit CDU-Bundestagsabgeordnetem Marc Henrichmann zum „Don-Camillo-Fest“. Der junge Anwalt und Bundespolitiker aus dem benachbarten Havixbeck genoss über Stunden die anheimelnde Fackelstimmung – mehr als 300 brannten in dieser Freitagnacht – mit Anhängern.

Und ein milder Mond blinzelte ab und zu themengerecht vom nächtlichen, leicht wolkigem Himmel über Altenberge. Wo dort aber noch lange keine Ruhe herrschte. Dafür war es einfach zu schön.

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