Grundschul-Zusammenlegung
Schülerhäuser sollen kommen

Altenberge -

Schrittweise geht es voran: Im Oktober findet ein Workshop zur künftigen gemeinsamen Grundschule statt.

Mittwoch, 11.09.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 11.09.2019, 15:42 Uhr
Die Ludgeri-Hauptschule muss umgebaut werden, bevor dort künftig Grundschüler unterrichtet werden sollen. Bis es losgeht, werden noch einige Jahre vergehen.
Die Ludgeri-Hauptschule muss umgebaut werden, bevor dort künftig Grundschüler unterrichtet werden sollen. Bis es losgeht, werden noch einige Jahre vergehen. Foto: mas

In kleinen Schritten geht es voran: Wenn am 7. Oktober (Montag) ein Workshop mit Vertretern von Schulen, Verwaltung, Architekten und Eltern stattfindet, werden voraussichtlich wieder einige Eckpunkte für die künftige gemeinsame Grundschule konkreter. Vier Arbeitsgruppen – Leitbild, Architektur, Inklusion und Projekte – werden dann über den aktuellen Stand berichten und Wünsche artikulieren: Einer lautet: „Wir benötigen eine große Aula“, sagte Hauke Rosenow , Rektor der Johannes-Grundschule, während der Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kultur-Ausschusses am Montagabend. Groß deshalb, weil Rosenow von etwa 450 Grundschülern ausgeht. Hinzu kommen etwa 34 Lehrer und zirka 34 Mitarbeiter, die sich rund um die außerschulische Betreuung (OGS und Bis-Mittag) kümmern. Nur in einer großen Aula könnten künftig die „besonderen Schulfeiern“ durchgeführt werden, so Rosenow.

Entschieden, kündigte der Schulleiter an, haben sich die Kollegien dafür, künftig sogenannte Schüler-Häuser einzurichten. So soll ein kompletter Jahrgang räumlich zusammengefasst werden. Das heißt, neben einem Klassenraum werden in den jeweiligen Schülerhäusern auch Besprechungsräume für Lehrer und weitere Betreuungspersonen benötigt. Künftig könnte pro Jahrgang ein Team von bis zu zehn Personen in einem Schülerhaus arbeiten. Die Idee der Schülerhäuser soll nun weiter ausgearbeitet werden.

Die Gruppe Inklusion beschäftigt sich unter anderem damit, die in beiden Grundschulen bestehenden Förder-Modelle zu einem Konzept zusammen zu führen, erläuterte Ulrike Zeljko , kommissarische Leiterin der Borndal-Grundschule. Zudem werden auch die Wünsche der Kinder in einem noch durchzuführenden Workshop erfragt.

Nach wie vor stehen den Schulen zwei sogenannte Schulentwicklungsbegleiter zur Verfügung, kündigte Bürgermeister Jochen Paus an. Darüber hinaus sollen zwei Altenbergerinnen, die halbtags im Amt für Schule und Weiterbildung in Münster arbeiten, den gesamten Schulentwicklungsprozess auf Honorarbasis begleiten, so Paus. Diese Unterstützung ist in Absprache mit den Schulleitungen erfolgt, die die weitere Unterstützung begrüßen, sagte Rosenow.

„Sind die Eltern genügend mit einbezogen?“, wollte Ursula Kißling (Grüne) wissen. In diesem Punkt sieht Ulrike Zeljko keine Probleme. Die aktuellen Grundschul-Eltern seien durch die Klassenpflegschaften über den aktuellen Stand der Grundschul-Fusion informiert. Des Weiteren nehmen beispielsweise am Oktober-Workshop auch Vertreter aller Altenberger Kitas teil.

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