Leben eingehaucht
Lockeres Wiedersehen jährlich

Altenberge -

Die Partnerschaft zwischen Gooik und Altenberge scheint vorerst gerettet zu sein. Erste Ideen wurden bei einem Treffen in Stenings Scheune gesammelt.

Donnerstag, 12.09.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 13.09.2019, 14:31 Uhr
Zum „Wiederauffrischungstreffen“ der Partnerschaft zwischen Gooik (Belgien) und Altenberge am Mittwochabend in Stenings Scheune waren überraschend vier Gäste aus Gooik angereist: Eric van Snick (Gemeindesekretär, 4.v.l.), André De Leener (7.v.r.), Pascal De Leener (5.v.r.) und Michel Doomst (Bürgermeister 3.v.r.).
Zum „Wiederauffrischungstreffen“ der Partnerschaft zwischen Gooik (Belgien) und Altenberge am Mittwochabend in Stenings Scheune waren überraschend vier Gäste aus Gooik angereist: Eric van Snick (Gemeindesekretär, 4.v.l.), André De Leener (7.v.r.), Pascal De Leener (5.v.r.) und Michel Doomst (Bürgermeister 3.v.r.). Foto: Matthias Lehmkuhl

Die 40 Jahre alte Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden Gooik (Belgien) und Altenberge wird zwar nicht wie bisher weitergeführt, aber auch nicht gänzlich aufgegeben. Das ist das Ergebnis des „Wiederauffrischungstreffens“ am Mittwochabend in Stenings Scheune. Sebastian Nebel , im Rathaus für den Austausch zuständig, und Werner Witte vom ehemaligen Partnerschaftsausschuss hatten zu diesem Treffen eingeladen. Außer den beiden Protagonisten und dem Ersten Stellvertretenden Bürgermeister Manfred Leuker erschienen Annette Mamsch und Mariele Albermann, sowie Lambert Albermann, Burkhart Weber, Florian Albers, Lars Eilert und Frank Leutermann. Die fünf Männer erklärten sich dazu bereit, sich in Kürze mit Sebastian Nebel zu treffen, um dann Vorschläge zu erörtern, wie es konkret weiter gehen soll.

Als Überraschung tauchte eine Abordnung aus Gooik während dieses Treffens auf: Bürgermeister Michel Doomst, Gemeindesekretär Eric van Snick und André De Leener mit seinem Sohn Pascal. Zwei von ihnen fuhren am gleichen Abend die 350 Kilometer zurück nach Gooik, die anderen zwei einen Tag später.

„Ich werde jetzt 77 Jahre alt und kann mich deshalb um diese Partnerschaft nicht mehr kümmern und einbringen“, signalisierte Werner Witte, künftig etwas kürzer treten zu wollen.

„Ich war ziemlich geschockt, als ich den WN-Artikel ‚Der letzte Versuch‘ las. Wir wollen die Partnerschaft nicht aufgeben, aber die Treffen nicht mehr so groß an die Glocke hängen“, betonte Michel Doomst, dass Gooik es im kleineren Rahmen durchführen wolle.

Dieser Vorschlag erfreute sich großer Zustimmung bei den anwesenden Altenbergern. „Gerade jetzt, wo das gemeinsame Europa von vielen Regierungen infrage gestellt wird, ist es wichtig, so etwas wie die Partnerschaft mit Gooik weiterzuführen“, signalisierte Burkhart Weber, mitzuarbeiten.

Florian Albers und Lars Eilert, Trainergespann der U 8 des TuS Altenberge, beabsichtigen, im kommenden Jahr ein Fußballturnier mit jungen Kickern aus Gooik ausrichten zu wollen.

Frank Leutermann, passionierter Bierbrauer, könnte sich gut vorstellen, sich mit Gleichgesinnten aus Gooik auszutauschen.

Annette Mamsch hatte sich schon öfter mit Bikern aus Gooik getroffen und schlug ein offizielles Biker-Treffen vor.

Mariele und Lambert Albermann können sich beispielsweise kleine Treffen im musikalischen Rahmen und erweiterten Kulturbereich vorstellen.

„Gibt es bei Euch einen Fahrradclub?“, brachte der begeisterte Radfahrer Eric van Snick ein Treffen von „Velo“-Freunden ins Spiel.

Christian Nebel freute sich über die spontan geäußerten Ideen, gab aber zu bedenken: „Wir können nicht alles auf einmal machen, sondern derartige Treffen sollten wir jährlich im Wechsel durchführen.“ Wie Nebel weiter mitteilte, stehen im Haushalt der Gemeinde für Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft pro Jahr 3000 Euro zur Verfügung.

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