Bürgermeister-Wahl: Parteien bereiten sich vor
SPD noch auf der Suche

AltenberGE -

Schickt auch die SPD einen Bürgermeisterkandidaten ins Rennen? Diese Entscheidung ist noch nicht gefallen, sagt SPD-Chef Ronald Baumann. Für den Chefposten im Rathaus haben bislang Amtsinhaber Jochen Paus (CDU) und Karl Reinke, Vorsitzender der Grünen, ihre Kandidatur angekündigt.

Samstag, 21.09.2019, 06:00 Uhr
Bislang haben Jochen Paus (l.) für die CDU und Karl Reinke für die Grünen ihre Kandidatur um den Chefposten im Altenberger Rathaus angekündigt.
Bislang haben Jochen Paus (l.) für die CDU und Karl Reinke für die Grünen ihre Kandidatur um den Chefposten im Altenberger Rathaus angekündigt. Foto: mas

Erhöht sich die Zahl der Bürgermeisterkandidaten von zwei auf drei? Bislang haben Amtsinhaber Jochen Paus ( CDU ) und Karl Reinke (Grüne) ihre Kandidatur angekündigt. Maximal eine weitere Person wird ins Rennen gehen – und zwar von der SPD . Denn: FDP und UWG stellen keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten auf.

Chef-Sessel

„Wir stehen noch in Verhandlungen“, meinte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Ronald Baumann auf Anfrage unserer Zeitung. Dass eine Frau oder ein Mann für die SPD ins Rennen um den Chef-Sessel im Rathaus geht, sei „durchaus möglich“, so Baumann weiter. Aber: Wenn wider Erwarten niemand für den Posten in der Gemeindeverwaltung kandidiere, müssten die Mitglieder entscheiden, ob sie Karl Reinke unterstützen wollen. Gleichwohl hält Ronald Baumann diese Option für „vorstellbar“. Grüne und SPD hätten „einige Schnittmengen“. Noch in diesem Jahr soll die Entscheidung darüber fallen, ob die Sozialdemokraten mit einem Bürgermeister-Kandidaten am Tag der Kommunalwahl (13. September 2020) antreten.

UWG: 26 Mitglieder

Antreten werden auch wieder die Freidemokraten, versichert Jörg Hüsing, seit 2016 Vorsitzender der Altenberger FDP. Bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren trat die FDP nicht an. „Nun haben wir eine junge Mannschaft zusammen“, freut sich Hüsing. Dazu zählt auch er mit seinen 26 Jahren. Eine Wahlempfehlung für einen der beiden bislang feststehenden Bürgermeisterkandidaten werde es nicht geben, so Hüsing. Letztendlich werde Anfang des Jahres die Kommunalvorbereitung richtig Fahrt aufnehmen. Dann werde auch das Wahlprogramm festgezurrt. Darin werden die Themen Einzelhandelskonzept und Bebauung des Bahnhofshügels sicherlich vorkommen, kündigt der FDP-Vorsitzende im Gespräch mit den WN an. Und mit dem dazu beschlossenen Eckpunktepapier ist Hüsing nicht zufrieden: „Der geplante Anteil von Einfamilienhäusern ist deutlich zu hoch.“

Kommunalwahl

Spannend dürfte die Frage sein, wie sich die UWG aufstellen wird. „Wir stellen keinen Bürgermeisterkandidaten auf“, sagt UWG-Chef Heribert Reer. „Dafür sind wir zu klein.“ Zudem werde erst Anfang des kommenden Jahres entschieden, ob die UWG überhaupt wieder bei der Kommunalwahl antreten werde, so Reer. „Aber das ist Sache der Mitglieder.“ Und davon gibt es in Altenberge derzeit nur 26. Immerhin kam die UWG bei der Kommunalwahl 2014 auf 8,3 Prozent.

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