Grünen-Ortsverein feiert 40-jähriges Bestehen
Für lebenswerte Zukunft kämpfen

Altenberge -

Im Büro an der Kirchstraße feierten die Grünen am Sonntag ihr 40-jähriges Bestehen. Auch Landes- und Bundespolitiker reihten sich in die Schar der Gratulanten ein.

Sonntag, 22.09.2019, 18:00 Uhr
Grünen-Bürgermeisterkandidat Karl Reinke (M.) begrüßte MdL Norwich Rüße (l.) und MdB Friedrich Ostendorf. Auch die grünen Ratsmitglieder Wilhelm Conrads (2.v.r.) und Heinz Beckmann (4.v.r.) nahmen an der Feier zum 40-jährigen Bestehen des Ortsverbandes teil.
Grünen-Bürgermeisterkandidat Karl Reinke (M.) begrüßte MdL Norwich Rüße (l.) und MdB Friedrich Ostendorf. Auch die grünen Ratsmitglieder Wilhelm Conrads (2.v.r.) und Heinz Beckmann (4.v.r.) nahmen an der Feier zum 40-jährigen Bestehen des Ortsverbandes teil. Foto: ter

Vier Jahrzehnte Bündnis 90/ Die Grünen in Altenberge – dieses besondere Ereignis wurde am Sonntag gefeiert. Karl Reinke , Sprecher und Bürgermeisterkandidat der Grünen, begrüßte die Gäste am Büro des Ortsverbandes an der Kirchstraße. Vertreter der anderen Parteien und benachbarte Ortsverbände waren zum Gratulieren gekommen.

Tempo 130

„Es gibt noch viel zu tun, aber wir haben auch schon viel erreicht“, blickte Reinke zurück. An Asterix und Obelix erinnerte ihn die Gründungsversammlung vor 40 Jahren. „Grüne Friedens- und Umweltpolitik in einer tiefschwarzen Landschaft konnte wohl nur aus dem etwas eigenwilligen Ortsteil Hansell entstehen“, meinte Reinke mit einem Augenzwinkern. Von sieben Gründungsmitgliedern kamen fünf aus Hansell. Ihr Asterix, Wigbert Stermann, habe die Grünen zu einer starken politischen Kraft mitgeformt. Viele der damaligen Themen seien heute noch aktuell und man werde weiter für eine lebenswerte Zukunft kämpfen.

Klimapolitik

Zur Feier des Tages waren auch der Bundestagsabgeordnete Friedrich Ostendorf und Norwich Rüße, Mitglied des Landtages, gekommen. „Die Altenberger waren immer so positiv und gut gelaunt“, erinnerte sich Rüße an seine Zeit als Geschäftsführer beim Kreisverband. Das habe er damals bewundert. Zur Klimapolitik äußerte er sich ebenfalls. „Was ich nicht verstehe ist, dass man nicht sofort Tempo 130 auf Autobahnen einführt“, meinte Rüße. Das würde direkt etwas bewirken, ohne dass man Fördertöpfe oder Sonstiges auftun müsse. Ob bei künftigen Bauvorhaben Einzelhaussiedlungen das richtige Konzept seien, bezweifelte er.

Karl Reinke

Ostendorf übte Kritik an der Bundesregierung nach den Demonstrationen am Freitag. Auch zu den veröffentlichten Bildern aus drei Schweinezuchtbetrieben im Kreis Steinfurt hatte er eine Meinung. „Oft sitzen die Familien in der Arbeitsfalle“, bedauerte Ostendorf. Da müsse man fragen, wie man helfen könne. Den Zustand des Waldes sprach er ebenfalls an. Im Sauerland seien ganze Existenzen gefährdet. In Niedersachsen habe er gerade ein Projekt besichtigt, wo Boden wieder vernässt wird und somit einen guten Speicher für CObildet.

Nach den Grußworten lud Reinke zum Sektempfang mit Torte und Zwiebelkuchen ein.

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