„Interkulturelles Sommerfest“
Wiederholung fest geplant

Altenberge -

Sehr gut besucht war das „Interkulturelle Sommerfest“ in der Kulturwerkstatt.

Dienstag, 24.09.2019, 17:00 Uhr
Auf große Resonanz stieß das Sommerfest in den Räumen der Kulturwerkstatt.
Auf große Resonanz stieß das Sommerfest in den Räumen der Kulturwerkstatt. Foto: lem

Wer am späten Samstagnachmittag die Bahnhofstraße befuhr, dem fiel der starke Rauch in Höhe der Kulturwerkstatt auf. Gleichzeitig nahm man orientalische Gerüche in der Nase wahr. Kein Wunder, denn es fand das „Interkulturelle Sommerfest“ mit rund 100 Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern in dem offenem Forum statt.

Es wurde gemeinsam gegessen und getrunken. Außerdem standen verschiedene Spiele und Gespräche auf dem Plan. Salate und Süßigkeiten aus heimischen und fernen Ländern wurden von den Teilnehmern beigesteuert.

Das „Sommerfest“ hat eine längere Vorgeschichte. 2015, auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise, wurden auch Altenberge viele Menschen aus Kriegsgebieten zugewiesen. Daraufhin wurde das „Café Internationale“ gegründet. „Die Grundidee war, eine Nähe zu schaffen, zwischen den Menschen, die in Altenberge wohnen, und den Menschen, die neu dazukommen“, erklärte Susanne Opp Scholzen, Leiterin der Jugendkreativwerkstatt, im Gespräch.

„Zu Beginn war das ,Café International´ sehr erfolgreich. Damals waren 80 bis 100 Leute dabei, so wie heute“, erinnerte sich Mitinitiator Georg Schumacher . Im Laufe der Zeit habe es sich etwas ausgedünnt. Dieses Treffen finde nicht mehr statt. „Der Bedarf war nicht mehr da“, sagten Susanne Opp Scholzen und Georg Schumacher. Deshalb sollte das „Interkulturelle Sommerfest“ wenigstens ein Mal im Jahr für den Austausch untereinander sorgen.

„Dieses Jahr wäre es fast ins Wasser gefallen, wenn nicht die Geflüchteten mich darauf angesprochen hätten, ob sie das Fest nicht machen dürfen“, so Georg Schumacher weiter. Das bestätigte auch Mohamad Daa, der das Sommerfest in der Kulturwerkstatt mitorganisiert hat. „Ich bin sehr froh, dass so viele gekommen sind. Damit habe ich nicht gerechnet“, freute sich der 44-jährige Syrer aus Aleppo. Deshalb ist der gelernte Tischler zuversichtlich, dass im kommenden Jahr eine Wiederholung stattfinden wird.

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