„Soundseeing“ in der Borndalschule
Mit Hörspiel die Sinne schärfen

Altenberge -

Um die Sinneskompetenz zu fördern, war die Medienexpertin Eva-Maria Marx in die Borndalschule.

Donnerstag, 26.09.2019, 17:06 Uhr aktualisiert: 26.09.2019, 17:08 Uhr
Das gegenseitige Interviewen mit Mikrofonen war für die Kinder eines der Highlights.
Das gegenseitige Interviewen mit Mikrofonen war für die Kinder eines der Highlights. Foto: Rainer Nix

Wie hört sich Sommerregen an? Wie kann man Geräusche, wie Herzklopfen selbst erzeugen? „Die Aktion Sound­seeing kommt in die Schulen“, sagte Ulrike Zeljko , kommissarische Leiterin der Borndalschule, am Donnerstag. Dabei geht es um Vertonen und Verklanglichen. Am Mittwoch war die Kölner Medienpädagogin Eva-Maria Marx mit dem Sonderprogramm „Hören“ des Klangkunstfestivals in der Klasse 2a, einen Tag später in der Klasse 2b zu Gast.

Ziel ist es, Sinneskompetenz und Zuhören zu fördern. Fantasie und Kreativität werden angeregt, die Ohren für Musik und die akustische Welt geöffnet. „Ich habe gerade eine Einführung in die Technik gegeben“, erläuterte Marx, „und erklärt, was alles benötigt wird, um ein Hörspiel zu produzieren.“ Die Perspektive der „Hörspielmacher“ ist den Kindern unbekannt. Jetzt erfuhren sie, wie die technischen Schritte bis zum fertigen Klangprodukt aussehen. Eifrig reichten sie Mikrofone hin und her, um sich gegenseitig zu interviewen. Welchen Abstand muss ich zum Mikrofon halten? Was brauche ich alles, um Musik oder Geräusche zur Untermalung des Textes herzustellen? Es ist günstig, mit normaler Lautstärke zu reden, um den Ton nicht zu übersteuern, lernten die Mädchen und Jungen.

Zum Üben lautmalerischer Details war das Gedicht „Pinguine“ von Joachim Ringelnatz wie geschaffen. „Auch Pinguine ratschen, tratschen, klatschen, patschen, watscheln, latschen…“ heißt es da. Ein wunderbares Feld zum Ausprobieren von Geräuschen. „Wir arbeiten mit Material von ,Auditorix´ einem Projekt der Stiftung ,Hören´“, erklärte Eva-MaiMarx. Dass alle eine Menge Spaß dabei hatten, war offensichtlich.

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