Spiel- und Spaßtag an der Borndalschule
Sportlicher Stundenplan

Altenberge -

In der BorndalGrundschule im Hügeldorf wird Sport groß geschrieben. Dass beweisen jedes Jahr die vielen Urkunden, die sich die Schüler beim Ablegen der Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens verdienen. Doch das ist nicht die einzige Sportinitiative der Grundschule. Quasi als Ausgleich für die sonst üblichen Bundesjugendspiele stand jetzt die dritte schuleigene Sportolympiade für alle Klassen auf dem Stundenplan.

Dienstag, 08.10.2019, 17:00 Uhr
Fußball mit zusammengebunden Beinen ist nicht einfach. Auch der Transportlauf erforderte viel Geschick.
Fußball mit zusammengebunden Beinen ist nicht einfach. Auch der Transportlauf erforderte viel Geschick. Foto: Detlef Held

In der BorndalGrundschule im Hügeldorf wird Sport groß geschrieben. Dass beweisen jedes Jahr die vielen Urkunden, die sich die Schüler beim Ablegen der Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens verdienen. So drückte sich auch im vergangenen Schuljahr niemand vor diesen sportlichen Herausforderung. Alle damaligen 156 Schüler machten mit, 91 schafften die Bedingungen und erhielten Urkunden in Gold, in Silber oder in Bronze. Begleitet wird das Training von Abnahmeberechtigten des TuS Altenberge , die sogar außerhalb der Schulzeit Trainingsmöglichkeiten anbieten.

„Doch das ist nicht die einzige Sportinitiative der Grundschule“, betont die kommissarische Schulleiterin Ulrike Zeljko . Quasi als Ausgleich für die in Schulen sonst üblichen Bundesjugendspiele stand jetzt die dritte schuleigene Sportolympiade für alle Klassen auf dem Stundenplan. „Es ist quasi eine Spaßolympiade, die die Schüler animieren soll, sich sportlich zu betätigen“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin.

Federführend erdacht und vorbereitet wurde dieser Sporttag von den Lehrerinnen Christiane Willenbrik und Julia Willemsen in enger Zusammenarbeit mit dem gesamten Kollegium. 13 Stationen auf dem Schulgelände und auch im Schulgebäude mussten die Kinder in Gruppen ansteuern und sich die Teilnahme bei allen bestätigen lassen.

Die Gruppen waren gemischt zusammengestellt, so dass jüngere und ältere Jahrgänge zusammenarbeiten mussten. Damit alles reibungslos ablief, hatten sich auch 20 Eltern bereit gefunden, an den Stationen mitzuhelfen und nicht nur die eigenen Kinder anzuspornen. 

Ein wesentliches Kriterium bei allen Stationen war, dass der Spaß im Vordergrund stand. Das sportliche Talent war al so nicht ausschlaggebend. Wichtig war auch, das fast an allen Stationen Teamwork gefragt war. Und die Übungen dienten auch dazu, das soziale Verhalten untereinander zu stärken, betonen die bei Hauptorganisatorinnen.

Ein passendes Beispiel für Teamwork war die Station Fußball. Hierbei werden zwei oder drei Akteure an den Beinen miteinander verbunden und müssen versuchen, gemeinsam auf ein Tor zuzulaufen und einen Treffer erzielen. Nach einigen Geh- und Laufversuchen schaffen es fast alle.

Eine ruhige Hand war bei der Wassertransportstaffel wichtig, ebenso beim Transportlauf, bei dem ein Ball, der zwischen zwei Stangengen geklemmt war, in einem Eimer landen muss.

Die Stationen Zielwerfen, Dreibeinlauf oder Eierlauf erfordern Konzentration und Beweglichkeit. Auch Seilspingen muss erst gelernt sein, wie viele der Schüler feststellten. Auch die Disziplin Gummistiefelweitwurf war für fast alle der 166 Schüler eine recht ungewohnte Übung, die nicht immer auf Anhieb klappen wollte. Und bei einer Balance-Laufstaffel hatten einige so ihre Schwierigkeiten. Doch die Mehrzahl der Schüler war motiviert. Aufgeben war nicht vorgesehen. Sieger waren am Ende alle.

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