Konzert des Blockflötenkreises der evangelischen Kirchengemeinde
Musik aus mehreren Jahrhunderten begeistert

Altenberge/Nordwalde -

Seit 40 Jahren gibt es den von Hans-Peter Binner geleiteten Blockflötenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde/Altenberge. So ein 40-jähriges Bestehen kann man am besten mit einem Konzert feiern.

Dienstag, 08.10.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 09.10.2019, 17:32 Uhr
Das Blockflötenensemble der evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde/Altenberge überzeugte bei ihrem Konzert in der Christuskirche mit stimmungsvollen Stücken auf hohem Niveau.
Das Blockflötenensemble der evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde/Altenberge überzeugte bei ihrem Konzert in der Christuskirche mit stimmungsvollen Stücken auf hohem Niveau. Foto: Axel Engels

Seit 40 Jahren gibt es den von Hans-Peter Binner geleiteten Blockflötenkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Nordwalde/Altenberge.

So ein 40-jähriges Bestehen kann man am besten mit einem Konzert feiern. So hatten die sympathischen Musiker am Sonntag in die Altenberger Friedenskirche eingeladen und konnten mit der Resonanz bei den Liebhabern feiner Flötenmusik durchaus zufrieden sein.

Glückwünsche gab es da von vielen Seiten, schließlich gibt nur wenige Blockflötenensemble. Der Blockflötenkreis Nordwalde/Altenberge hat über die Jahre nicht nur diverse Konzerte gegeben, sondern auch zahlreiche Gottesdienste in der Friedenskirche und der Christuskirche mit seiner Kunst stimmungsvoll bereichert.

Für das Konzert war ein facettenreiches Programm zusammengestellt worden, bei dem Musik aus mehreren Jahrhunderten stilvoll nebeneinander gestellt wurde. Mit dem „Tango för fyra“ des schwedischen Komponisten Björn Hagval begann das Blockflötenensemble. Esprit und Leidenschaft, zeigte sich im detailgenauen Zusammenspiel des Blockflötenkreises

Danach wechselte Chorleiter Hans-Peter Binner den Platz im Ensemble und nahm an der kleinen Orgel Platz. Gemeinsam mit Susanne Göcke erklang das allseits bekannte „Largo“ aus der Oper „Xerxes“ von Georg Friedrich Händel in filigraner und lyrischer Art.

Auch seine „Aria“ aus „Rinaldo“ begeisterte in der Bearbeitung für Saxophon und Orgel bei der ausdrucksstarken Spielweise von Jörn Roenspieß wohl jeden Besucher im Kirchenraum.

Das Blockflötenensemble zeigte sich an diesem Nachmittag von seiner besten Seite. Denn bei moderneren Werken wie den „Rensburger Tänzen Nr. 1 – VIII“ von Hans Poser oder so mediterran-barocken Weisen wie den zwei schnellen Sätzen aus dem „Concerto F-Dur“ von Antonio Vivaldi zeigte sich eine große Stilsicherheit in den Interpretationen, verbunden mit einer gleichsam kultivierten Musizierweise. Lebendigkeit und Spielfreude übertrugen sich auf das Publikum. Das erlebte ein überaus unterhaltsames Jubiläumskonzert, bei dem niveauvoll und mit viel Gefühl ein bestens aufeinander abgestimmtes Ensemble aufspielte. Kleinere literarische Beiträge wie der „Tango der Nacht“ von Georg de Paul aus der Sammlung Weiberlieder bereicherten das Konzert um eine stimmungsvolle Facette.

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