Workshop zur Grundschul-Zusammenlegung
Kurze Wege zu den Schülerhäusern

Altenberge -

Aus beiden Schulen das Beste herausholen – so der Plan für die derzeitige Entwicklung des pädagogischen Leidbildes der künftigen gemeinsamen Grundschule. In einem Workshop wurde auch darüber diskutiert, wie sich die künftigen Schüler in der größeren Grundschule wohl fühlen können.

Montag, 21.10.2019, 18:00 Uhr
In einem großen Workshop wurde über die künftige neue Grundschule diskutiert. Auch die Schüler kamen bereits zu Wort und bastelten unter anderem ein Modell.
In einem großen Workshop wurde über die künftige neue Grundschule diskutiert. Auch die Schüler kamen bereits zu Wort und bastelten unter anderem ein Modell.

Im Prozess der Grundschul-Zusammenlegung ist eine wichtige Etappe geschafft: Unter der Mitwirkung von Schulen, OGS, Eltern, Architekten und Verwaltung fand nun ein Workshop zur Raumbedarfsanalyse der künftigen gemeinsamen Grundschule statt. Rund 50 Teilnehmer, darunter zahlreiche Elternvertreter aus den Grundschulklassen und den Altenberger Kitas, diskutierten und bearbeiteten in Kleingruppen verschiedene Themenbereiche, die von Eingang und Foyer bis hin zu allgemeinen Unterrichtsbereichen, Verwaltung und Schulgelände reichten.

Carina Hagen und Anne Scherle vom Architekturbüro farwick+grote, die die vierstündige Veranstaltung moderierten, betonten im Vorfeld, dass es bei den Überlegungen nicht darum gehe, in Räumen zu denken, sondern Bedarfe und gewünschte Funktionen zu benennen.

Leitbild

Grundlage der Diskussionen waren die zu Beginn des Workshops vorgestellten Ergebnisse und Überlegungen aus den Arbeitsgruppen der Schulkollegien zu den Themen „Leitbild“, „Architektur“, „Inklusion“ und „Offene Ganztagsschule“. Hauke Rosenow, Schulleiter der Johannesschule , verdeutlichte, dass im März die erste gemeinsame Lehrerkonferenz beider Schulen stattgefunden habe und seitdem die verschiedenen Steuer-, Lenkungs- und Arbeitsgruppen im ständigen Austausch stünden. Bei der Entwicklung des pädagogischen Leitbildes gehe es vor allem da-rum, „das Beste aus beiden Schulen zu nehmen und aus zwei Schulen mit zwei Leitbildern eines zu machen“, so Ulrike Zeljko, kommissarische Leiterin der Borndalschule. Ziel der Arbeit in der offenen Ganztagsschule Altenberge als Lern- und Lebensort sei es, für jedes Kind ein Fundament für das Leben in der Gemeinschaft zu schaffen und Inklusion und Vielfalt zu fördern.

Meine Traumschule

Um auch die Wünsche der Kinder zu erfragen und berücksichtigen zu können, hatten beide Schulen Anfang Oktober eine Projektwoche zum Thema „Meine Traumschule“ durchgeführt. Unter den beiden Fragestellungen „Was gefällt dir an unserer Schule besonders gut, so dass Du es an einer neuen Schule gerne wieder hättest?“ und „Was würdest Du verändern, wenn Du der „Bestimmer“ wärest?“ er-stellten die rund 440 Schüler aller Jahrgänge Fotodokumentationen und Plakate, schrieben Texte und bastelten Modelle.

Viele Schnittmengen

„Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Nach ein paar kleinen Denkanstößen waren die Kinder kaum noch zu bremsen. Das ganze Kollegium ist begeistert zu sehen, dass die Wünsche der Kinder gar nicht so weit von denen der Erwachsenen entfernt liegen und es hier viele Schnittmengen gibt“, so Lydia Langer, Lehrerin an der Johannesschule.

Kurze Wege

Die am Ende des Workshops präsentierten Ergebnisse aus den Kleingruppen machten deutlich, dass bei Kindern, Workshopteilnehmern und Arbeitsgruppen in vielen Fragen schon Einigkeit herrscht. „Geplant werden soll eine Schule, die zwar groß ist, sich aber nicht groß anfühlt“, heißt es in der Pressemitteilung der Gemeindeverwaltung weiter. Eine großzügige und einladende Eingangshalle mit verschiedenen Funktions-, Aktivitäts- und Rückzugsbereichen, von der die vier angrenzenden Schülerhäuser erschlossen werden können, soll kurze Wege und eine bessere Orientierung ermöglichen. Die Ergebnisse des Workshops können auf der Homepage der Gemeinde Altenberge unter https://altenberge.de/de/schulentwicklungsplanung eingesehen werden. Sie werden nun vom Architekturbüro farwick+grote in einem Zwischenbericht zusammengefasst und beim nächsten Treffen der Lenkungsgruppe am 28. Oktober präsentiert, reflektiert und nach Bedarf erweitert.

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