Oktoberfest der Freiwilligen Feuerwehr
Menschen mit viel Herz am Werk

Altenberge -

Gute Stimmung war auch bei der 16. Auflage des Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr garantiert. Volles Haus hieß es an der Florianstraße, wo der Musikzug der Feuerwehr für die passenden Klänge sorgte.

Sonntag, 27.10.2019, 16:00 Uhr
Auch bei der 16. Auflage des Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr herrschte ausgelassene Stimmung. Dort sorgte der Musikzug der Feuerwehr Altenberge für beste Unterhaltung.
Auch bei der 16. Auflage des Oktoberfestes der Freiwilligen Feuerwehr herrschte ausgelassene Stimmung. Dort sorgte der Musikzug der Feuerwehr Altenberge für beste Unterhaltung. Foto: Dieter Klein

Was den Bayern die Wies‘n, den Cannstattern die Wasen, ist den Altenbergern ihr Oktoberfest mit der Freiwilligen Feuerwehr : eine einzige Riesengaudi. Hier allerdings mit einem gewaltigen Unterschied, der auch am vergangenen Samstag, in der nun schon 16. Auflage, in den eingangs genannten Städten, wenn nicht gar in ganz Deutschland, einmalig sein dürfte. Denn in der Florianstraße feierte im Grunde nur die Bevölkerung. Die Blauröcke, samt Ehefrauen und Freundinnen, ja mit ihrer kompletten Führung, mit Guido Roters , Frank Klose , Bernd Voges, Andre König oder Paul Everding, nicht zu vergessen Maximilian Wissing und seine Freunde vom Festausschuss, bedienten die Gäste.

Tolle Stimmung

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  • Foto: Dieter Klein
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Und zwar „trocken“ und nicht in „Krachledernen“. „Gut“, schmunzelte Guido Roters, „zum Fassanstich passt nun mal keine Cola, aber ansonsten gibt es für uns keine Maß.“ Zudem stünden sogar 20 Mann voll einsatzbereit in den Startlöchern, die sofort ausrücken könnten, wenn irgendwo ein Mensch in Not gerate, sagte Roters.

Es fällt schwer, trotz langen Nachdenkens, ein ähnliches Beispiel zu finden, wo der eherne Grundsatz aller Feuerwehren: „Dem Nächsten zur Wehr, Gott zur Ehr“, den Altenberger „Floriansjüngern“ und ihrer Haltung näher käme. Großartig.

Ein-Liter-Maß

Das fand sicher auch Bürgermeister Jochen Paus, der nach dem ersten „O‘zapft is“, gefolgt von Frank Klose, mit ein paar Krügen Freibier spontan zu den Männern der Alters- und Ehrenabteilung eilte und verteilte. Das gefiel und der Beifall bewies es. Dieser kam auch aus den Reihen der vielen auswärtigen Kameraden, die von Moderator Norbert Rottmann launig begrüßt wurden, die teils von weit her angereist waren. Männer und Frauen aus Oberfranken, Schleswig-Holstein und Hessen feiern schon seit Jahren mit den Altenbergern dieses besondere Oktoberfest. Dazu noch mit Kollegen aus Münster, Hörstel, Borghorst, Havixbeck und Hohenholte und sonst woher.

Feier Eintritt

Für alle galt: Freier Eintritt. So gab es schon bald nach Beginn keinen freien Stuhl mehr. Zudem durften sich die Besucher über zivile Preise freuen (die Ein-Liter-Maß gab es beispielsweise für neun Euro). Und draußen am Imbiss konnte man auch für kleines Geld satt werden. Selbst die Partytische im Vorzelt nahe der „Zapfsäulen“ waren dicht umlagert.

Doch das Tollste war wieder einmal die Musik. Hier bewies Dirigent Paul Spikker mit dem hauseigenen Musikzug, dass man sich auch in Altenberge, also weit ab vom Egerland, auf großartige Stimmungsmusik versteht. Zünftig gespielt von Frauen in Dirndln und Männern in Krachledernen. Oder anders ausgedrückt: Von Menschen mit Herz.

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