Halloween am Franziskanerinnenweg
Eine Kultstätte des Grauens

Altenberge -

Wenn Halloween ist, verwandelt sich das Haus der Familie Kock-Hofmann in einen Ort des Grauens. Mit Nebelmaschine, Untoten und Riesenspinnen sorgt die Familie für Horror – mit Süßigkeiten für strahlendes Lächeln auf zuvor noch bleich erschrockenen Kindergesichtern.

Freitag, 01.11.2019, 14:32 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 16:29 Uhr
Bei Familie Kock-Hofmann am Franziskanerinnenweg spukte es an Halloween wieder. Mit Nebelmaschine, Untoten und Riesenspinnen sorgte die Familie für Horror.
Bei Familie Kock-Hofmann am Franziskanerinnenweg spukte es an Halloween wieder. Mit Nebelmaschine, Untoten und Riesenspinnen sorgte die Familie für Horror. Foto: dk

„Leichen pflastern ihren Garten“ kann man (in abgewandelter Titulierung eines bekannten Brutalo-Westerns) auch über das Anwesen von Maren Kock-Hofmann und Mario Kock sagen. Wenn auch nur an Halloween.

Denn an diesem Tag wird – bei einbrechender Dunkelheit – die an 364 Tagen eher unscheinbare, naturbelassene Idylle am Franziskanerinnenweg zu einer Pilgerstätte für „Halloween-Freaks“. Viele Hundert kleine und größere Fans von Untoten, Riesenspinnen, Enthaupteten und sonst wie Hingerichteten wandern dann zu dieser Kultstätte des Grauens, um sich erschaudern zu lassen.

Darleen mischt jetzt auch mit

Und die Familie Kock-Hofmann schafft es seit nunmehr schon zehn Jahren erfolgreich, dazu beizutragen. Inzwischen fühlt sich sogar schon Darleen, die erst achtjährige Tochter, verpflichtet, den Spuk ihrer Eltern zu unterstützen. Mit sichtlichem Vergnügen und Erfolg. Das wird auch an diesem Donnerstagabend schnell deutlich.

Halloween bei Familie Kock-Hofmann in Altenberge

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  • Foto: Dieter Klein
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Denn das kleine Geistermädchen zaubert mit Süßigkeiten ein strahlendes Lächeln auf zuvor noch bleich erschrockene Kindergesichter. Die dann doch schnell wieder Schutz in Mamas oder Papas starken Armen zu suchen. Die staunen und fotografieren ununterbrochen. Andere lauschen nur den Schreien aus der bunten Nebelwelt, bewundern die vielen Dutzend kunstvoll geschnitzten Kürbisse und lassen sich fasziniert von den riesigen Leucht-Augen aus dem Obergeschoss anstrahlen und fixieren.

Um 21 Uhr gehen die Lichter aus

Man muss es dem Computer- und Software-Entwickler Mario Kock lassen: Jahr für Jahr lässt er sich was Neues einfallen. Spielt mit raffiniert installierter Ton- und Lichttechnik, erzeugt mit Nebelmaschinen und Plastikknochen Schreckensbilder und Entsetzen. Er lacht aber gleichzeitig über allzu Erschrockene und erklärt ihnen seine Technik und die dahinter versteckte Scharlatanerie. Zumindest bis 21 Uhr. Dann gehen plötzlich alle Lichter aus. Mit einem Schlag wird es dunkel und still am Franziskanerinnenweg in Altenberge.

Nur wenige Lichter gehen wieder an. Die braucht Mario Kock, um all die Knochen, Grabstellen und Gespenster wieder in Kisten zu verstauen. Riesenspinnen und Hexen kommen in den Sack. „Das freut auch die Nachbarn“, verrät Kock lachend. Er weiß es am besten: Der ganze Horror ist doch nur aus Plastik.

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