Vernissage der Ausstellung „gegen-über“
Eine geheimnisvolle Atmosphäre

Altenberge -

Ihre Ausstellung „gegen-über“ im Atelier Steinkuhle haben Sabine Cordes und Dagmar Boenigk offiziell eröffnet. Die beiden haben sich an der Kunstschule kennengelernt. In der Ausstellung sind sowohl Werke von Cordes als auch von Boenigk zu sehen.

Sonntag, 03.11.2019, 17:28 Uhr aktualisiert: 06.11.2019, 16:29 Uhr
Die Werke von Sabine Cordes (r.) und Dagmar Boenigk sind noch bis 9. November (Sonntag) im Atelier Steinkuhle zu sehen. Am Samstag fand dort die Vernissage statt.
Die Werke von Sabine Cordes (r.) und Dagmar Boenigk sind noch bis 9. November (Sonntag) im Atelier Steinkuhle zu sehen. Am Samstag fand dort die Vernissage statt. Foto: Sigrid Terstegge

Zum vierten Mal hatte Sabine Cordes am Samstag zur Vernissage in ihr Atelier Steinkuhle eingeladen. „gegen-über“ lautet der Titel der Ausstellung. Wie schon in den vergangenen Jahren hatte Cordes einen Gast, der ebenfalls seine Werke zeigt. „ Dagmar Boenigk hat sich den Titel ausgedacht“, erzählte Cordes den Besuchern der Ausstellung. „Es hat Dagmar und mir großen Spaß gemacht, unsere Werke gegenüber zu stellen“, erklärte Cordes den Gästen. Was genau das bedeute, könnten sie vielleicht beim Stöbern in den Räumen und Fluren selber herausfinden.

Ihre unterschiedliche Arbeitsweise zeige sich schon an der Situation, in der sie Boenigk an der Kunstschule kennenlernte. „Dagmar erstellte eine Mappe voller kleiner Aquarelle ihrer Reisen nach Island, während ich mich an einem großformatigem Bild abarbeitete“, schilderte Cordes die Lage damals.

Boenigk erklärte, dass sie Inspiration auf ihren Reisen erlange, die vorzugsweise an einsame Orte gehen. Malerei spielt derzeit nicht mehr so eine große Rolle, da die Künstlerin mit der Fotografie wieder eine alte Liebe aufleben ließ. Man muss schon eine Weile auf die Bilder schauen, um deren Geheimnisse zu ergründen.

Spannende Komposition digitaler Fotos

„Der Wind bringt meine Gewissheit durcheinander“ lautete ein Graffiti übersetzt an einem Bunker in der Normandie. Dazu noch der Schatten der Fotografin auf einem Feldweg und ganz im Hintergrund ein Selbstporträt, das aber auf den ersten Blick nicht zu finden ist. Eine spannende Komposition digitaler Fotos. Auch die digitalen Doppelbelichtungen schaffen eine geheimnisvolle Atmosphäre in den Bildern, wo altertümlich aussehende Menschen anscheinend in einem Wald stehen und einen Baum mit einer Leiter erklimmen wollen.

Bäume, Wald, Landschaften faszinieren Cordes und tauchen immer wieder in ihren Werken auf. Interessant sind auch die Landschaften, die durch eine vollgeregnete Windschutzscheibe aus dem Auto heraus betrachtet werden. Unwillkürlich schaut der Betrachter hin, ob da wirklich Tropfen auf der Leinwand sind.

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Vom 5. bis 8. November (Dienstag bis Freitag) ist „gegen-über“ von 17 bis 20 Uhr und am 9. November (Sonntag) letztmals von 13 bis 18 Uhr im Atelier, An der Steinkuhle 6, geöffnet.

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