Pläne für 9,8 Hektar großes Areal an der L 874 vorgestellt
Neues Gewerbegebiet geplant

Altenberge -

An der Landstraße 874, unweit der B 54, soll das neue Gewerbegebiet „Altenberge-Süd“ entstehen. Der Bebauungsplanentwurf wurde den Kommunalpolitikern nun vorgestellt. Insgesamt ist die Fläche rund 9,8 Hektar groß und befindet sich gegenüber von Kümper IV. Voraussichtlich ab Mitte 2020 soll mit der Erschließung begonnen werden.

Dienstag, 12.11.2019, 18:00 Uhr
An der L 874 soll ein neues Gewerbegebiet entstehen, das bis zur Firma Wecon reicht.
An der L 874 soll ein neues Gewerbegebiet entstehen, das bis zur Firma Wecon reicht. Foto: mas

Es sind nur wenige Hundert Meter zur B54-Anschlussstelle Altenberge-Süd und nur ein paar Kilometer weiter ist die A 1 erreicht. Für Gewerbetreibende, die auf der Suche nach einem Grundstück für ihr Unternehmen sind und zudem noch eine attraktive Verkehrsanbindung suchen, hat das künftige neue Gewerbegebiet eine 1A-Lage. In der Sitzung des Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschusses wurden am Montagabend die Pläne für das neue Gewerbegebiet „Altenberge-Süd“ vorgestellt. Das rund 9,8 Hektar große Areal befindet sich entlang der Landstraße 874 – beginnend am Abzweig Hohenholte und endet an der Firma Wecon . Auf der gegenüberliegenden Seite ist Kümper IV.

1A-Lage

In Altenberge besteht sowohl ein Mangel an Grundstücken für Wohnbebauung als auch an Flächen für Gewerbe- oder Industrie-Ansiedlungen. Jochen Paus: „Wir können keinen einzigen Quadratmeter für Gewerbeflächen anbieten.“ Deshalb wurde in Abstimmung mit der Bezirksregierung (Regionalplan) „Altenberge-Süd“ auf den Weg gebracht.

Läuft alles nach Plan – und danach sieht es derzeit aus – sollen voraussichtlich Mitte 2020 alle verfahrenstechnischen Details abgeschlossen sein, sodass anschließend mit der Erschließung des Gebietes gestartet werden könnte. Mit der Vermarktung ist im ersten Halbjahr 2021 zu rechnen.

Vermarktung

Dabei soll eine etwa drei Hektar große Fläche, die an der Firma Wecon angrenzt, zunächst freigehalten werden, um dem Unternehmen eine Erweiterung zu ermöglichen – falls das in Zukunft angestrebt wird.

Doch zunächst soll der östliche Bereich, beginnend vom Abzweig Hohenholte (gegenüber der Firma Post Industriebau), erschlossen werden. Die Zufahrt, so ist dem Vorentwurf zur Aufstellung des Bebauungsplans zu entnehmen, soll von der L 874 erfolgen. Dabei ist davon auszugehen, dass eine zusätzliche Abbiegespur von der Landstraße anleget wird, um in das neue Gewerbegebiet zu gelangen.

31 Vogelarten

Im Zuge der Aufstellung des Bebauungsplans musste auch ein sogenannter artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erarbeitet werden, den Dr. Johannes Melter am Montagabend vorstellte. Fazit: Verbotstatbestände nach dem Bundesnaturschutzgesetz liegen nicht vor. In dem geplanten Areal wurde eine Brutvogelkartierung durchgeführt, in der auch das Umfeld einbezogen wurde. „Es konnten 13 Brutvogelarten festgestellt werden“, so Johannes Melter. Im Umfeld des Gebietes wurden 31 weitere Vogelarten nachgewiesen. Auf eine Fledermausuntersuchung sei verzichtet worden, da bereits der Kreis Steinfurt eine Analyse durchgeführt hatte. „Es sind hier keine Vorkommen bekannt“, so Melter.

Sowohl der Änderung des Flächennutzungsplans als auch der Aufstellung des Vorentwurfs des Bauungsplans wurde einstimmig zugestimmt.

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