Musikschulleiter zieht Bilanz
Flaute bei den Blasinstrumenten

Altenberge -

Christhoph Harpers, Leiter der Musikschule, legte nun die Zahlen für 2019 vor. Fazit: „Die Musikschule wird gut angenommen.“

Mittwoch, 20.11.2019, 18:00 Uhr
Christoph Harpers, Leiter de Musikschule.
Christoph Harpers, Leiter de Musikschule. Foto: mas

Die Zahl der Schüler, die in der Musikschule Altenberge Einzelunterricht erhalten, ist von 275 im vergangenen Jahr auf aktuell 249 zurückgegangen. Ebenso musste die Musikschule ein Minus bei der Anzahl der Ensemble-Mitglieder hinnehmen. Aktuell sind es 109 Musiker (2018: 123). Besser sieht die Sparte „Kurse“ aus: Hier zählt die Musikschule derzeit 293 Teilnehmer (ganzjährig) – ein Jahr zuvor waren es 265. Ebenso positiv entwickelte sich die Zahl der AG-Teilnehmer (Grundschulen, OGS, Workshops), die von 68 in 2018 auf 97 in 2019 stieg.

„Die Musikschule wird gut angenommen“, lautete das Fazit von Christoph Harpers , dem Leiter der Musikschule, als er in der jüngsten Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschusses, seine Bilanz vorstellte.

Raumproblem

Dabei ging er auch auf die finanzielle Situation ein: Den Löwenanteil des rund 135 700 Euro umfassenden Etats machen die Personalkosten in Höhe von 124 426 Euro aus. Hinzu kommen einige kleinere Posten: Literatur: 2708 Euro; Bürobedarf/Verwaltungskosten: 3430 Euro; Reparaturen (Instrumente): 2101 Euro; Versicherungen: 6273 Euro.

Die Finanzierung fußt auf drei Säulen: „Arbeitsgrundlage“, so Harpers, stelle der gemeindliche Zuschuss in Höhe von rund 63 000 Euro dar. Zweite Säule sind die Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge oder Kursangebote. Hinzu kommen Förderer und Sponsoren.

Weiterführende Schulen

Apropos Finanzen: Die Unterrichtsgebühren wurden von 52 Euro auf 55 Euro für 30 Minuten Unterricht pro Monat erhöht. „Wir gehören zu den günstigsten Musikschulen im Kreis Steinfurt“, so Christoph Harpers. Grundlage sei dafür auch das „große Engagement der Ehrenamtlichen“. Ein weiteres Plus der Altenberger Musikschule: Leihinstrumente werden kostenlos zur Verfügung gestellt.

Schlagzeug

Das größte Problem der Musikschule: Beim Wechsel der Grundschüler auf weiterführende Schulen hören viele Kinder auf. Das hat zwei Gründe: Sie nehmen die Musikangebote der Schulen an und aufgrund der langen Unterrichtszeiten verzichten sie oft auf die Angebote vor Ort. Das wiederum wirkt sich auf die Ensembles auf, die weniger Mitglieder haben. Das ist jedoch auch der Tatsache geschuldet, dass Klavier, Schlagzeug und Gitarre die beliebtesten Instrumente sind. Das heißt: „Die orchesterrelevanten Blasinstrumente finden leider weniger Zuspruch“, bedauert Harpers.

Zudem blickte der Musikschulleiter auf die Raumsituation. Zwar dürfen derzeit die leerstehenden Räume der Hauptschule genutzt werden, diese werden aber in absehbarer Zeit wieder fehlen. Harpers: „Wir wünschen uns feste Räume für die Musikschule.“

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