TuS-Vorsitzender Dr. Thomas Keßler stellt „Vision Sportpark“ vor
Großes vor am „Großen Berg“

Altenberge -

Der TuS Altenberge möchte seinen Sportpark „Großer Berg“ auf Vordermann bringen. Ein Grund: Der Tennisverein TC und die Tennisabteilung des TuS haben bereits Fusionsgespräche geführt. Außerdem ist der Wunsch nach einem zeitgemäßen Vereinsheim groß. Zunächst soll ein Sportplaner ans Werk gehen.

Freitag, 22.11.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 24.11.2019, 16:31 Uhr
Das Vereinsheim des TuS Altenberge ist in die Jahre gekommen. Der TuS möchte eine Überplanung des gesamten Sportgeländes.
Das Vereinsheim des TuS Altenberge ist in die Jahre gekommen. Der TuS möchte eine Überplanung des gesamten Sportgeländes. Foto: mas

Es ist trist in diesen nasskalten Novembertagen – und beim Blick auf das Sportheim des TuS Altenberge , das in die Jahre gekommen ist, hebt sich die Stimmung kaum. Es ist ein riesiges Gelände, der „Sportpark Großer Berg“, auf dem sich auch das Vereinsheim des TC Altenberge befindet. Auch das ist in keinem guten Zustand. Und dann gibt es noch das Vereinsheim Nummer drei, das der TuS-Tennis-Abteilung. Auf der anderen Seite ist da der TuS mit seinen 2000 Mitgliedern und seinen sehr guten Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die Infrastruktur ist gut – immerhin gibt es drei Fußballplätze, die bestens für den Meisterschaftsbetrieb geeignet sind. Hinzu kommt ein Trainingsplatz. Außerdem stehen insgesamt 13 Tennisplätze zur Verfügung. Ebenso gehört die in die Jahre gekommene Aschenbahn dazu.

Lebendiges Vereinsheim

Vor diesem Hintergrund plant der TuS „Großes“. In der jüngsten Sitzung des Schul-, Sozial-, Sport- und Kulturausschusses stellte Vereins-Vorsitzender Dr. Thomas Keßler die „Vision Sportpark“ vor. Warum über eine Umgestaltung des Sportparkes „Großer Berg“ nachgedacht wird, machte er an mehreren Punkten fest: Immer wieder komme es beispielsweise zu Beschwerden von Anwohnern, wenn im Vereinsheim Feiern stattfinden. Des Weiteren sei eine Fusion der Tennisabteilungen denkbar. Derzeit haben beide Tennissparten (TC und TuS) 13 Plätze. Ausreichend seien aufgrund der Mitgliederzahl nur neun. Der Wunsch des TuS-Vorsitzenden: Ein zentrales Vereinsheim mit einem Terrassenbereich und Blick auf die Plätze. Ziel müsse es sein, „die Attraktivität des Tennissports für Altenberge und die nähere Umgebung zu steigern“, so Thomas Keßler.

2000 Mitglieder

Die Fußball-Abteilung mit seinen 800 Mitgliedern ist das Herzstück des TuS. Eine verbesserte Platzausnutzung, das Vereinsheim attraktiver gestalten und die gesamte Infrastruktur aufzufrischen – das sind wichtige Eckpunkte. Keßler: „Ich wünsche mir ein lebendiges Vereinsheim.“ Zudem fehle es an Funktionsräumen.

13 Tennisplätze

Seit längerer Zeit bekannt ist zudem der desolate Zustand der Leichtathletik-Anlage. Die Aschenbahn wurde 1979 gebaut. Insbesondere bei Regen ist die Laufbahn fast nicht zu nutzen.

Doch wie soll die „Vision Sportpark“ vorangebracht werden? Die Gemeinde als Eigentümerin der Sportanlage soll im kommenden Jahr die Überplanung des Geländes auf den Weg bringen. Das Ziel: Die Schaffung eines gemeinsamen Vereinsheims und gemeinsamer Tennisplätze. Bis zu den Haushaltsberatungen sollen Zahlen vorliegen, wie hoch die Planungskosten sein werden und ob diese für 2020 im Etat eingestellt werden sollen.

„Wir möchten auf lange Sicht planen“, blickte Thomas Keßler nach vorn. Wann das Projekt in die Tat umgesetzt wird, stehe derzeit noch nicht fest.

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