Leiter der Feuerwehr vereidigt
Begegnung mit dem Klapperstorch

Altenberge -

Guido Roters ist am Montagmorgen für weitere sechs Jahre als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr von Bürgermeister Jochen Paus im Rathaus vereidigt worden. Am Sonntag (1. Dezember) tritt der Feuerwehrchef seine dritte Amtszeit an.

Montag, 25.11.2019, 17:14 Uhr aktualisiert: 26.11.2019, 09:32 Uhr
Guido Roters (2.v.l.) ist am Montagmorgen von Bürgermeister Jochen Paus für weitere sechs Jahre als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge vereidigt worden. Sein Stellvertreter Frank Klose (r.), die Leiterin des Fachbereiches Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Soziales, Ingrid Menden (2.v.r.), mit ihrer Mitarbeiterin Sandra Lammers (l.) wohnten der Vereidigung bei.
Guido Roters (2.v.l.) ist am Montagmorgen von Bürgermeister Jochen Paus für weitere sechs Jahre als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge vereidigt worden. Sein Stellvertreter Frank Klose (r.), die Leiterin des Fachbereiches Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Soziales, Ingrid Menden (2.v.r.), mit ihrer Mitarbeiterin Sandra Lammers (l.) wohnten der Vereidigung bei. Foto: Matthias Lehmkuhl

Bereits zwölf Jahre lang ist Guido Roters Chef der Freiwilligen Feuerwehr Altenberge. Am Sonntag (1. Dezember) beginnt seine dritte Amtszeit. Deswegen wurde der Leiter der Brandschützer am frühen Montagmorgen im Rathaus für weitere sechs Jahre vereidigt. Bereits im Vorfeld hatte der Rat die weitere Amtszeit beschlossen.

Bürgermeister Jochen Paus nahm ihm die Eidesformel ab und überreichte Guido Roters die Urkunde. Anwesend waren der Stellvertretende Leiter der Feuerwehr , Frank Klose, und die Leiterin des Fachbereiches Allgemeine Sicherheit, Ordnung und Soziales, Ingrid Menden, mit ihrer Mitarbeiterin Sandra Lammers.

Sowohl Guido Roters als auch der Bürgermeister stellten heraus, in welcher komfortablen Lage die Freiwillige Feuerwehr aktuell sei. Denn sie verfügt über 80 Kameraden im aktiven Dienst, hat seit 45 Jahren eine funktionierende Jugendfeuerwehr und darüber hinaus eine Kinderfeuerwehr. Die wurde 2017 gegründet und ist erst die zweite Kinderfeuerwehr im Kreis Steinfurt.

„In unseren Stellenausschreibungen steht drin, dass die Frauen oder Männer bevorzugt werden, die sich bereit erklären, bei der Freiwilligen Feuerwehr mitzuarbeiten“, unterstrich Bürgermeister Jochen Paus, dass die Gemeinde immer bestrebt sei, neue Mitglieder anzuwerben.

Aktuell seien fünf Mitarbeiter im Brandschutz tätig. Guido Roters blickte noch kurz auf tragische Einsätze aber auch auf welche, bei denen geschmunzelt werden konnte, zurück. „Der schlimmste in den vergangenen sechs Jahren war der schwere Unfall mit drei Toten im September 2016 auf der B 54. Damals mussten 20 Verkehrsteilnehmer seelsorgerisch betreut werden“, erinnerte sich der Feuerwehrchef mit Schrecken an das tragische Unglück.

Es habe aber auch Einsätze gegeben, die sich am Ort des Geschehens eher als Spaß erwiesen hätten.

„Ich erinnere mich noch daran, als wir zu einer Frau gerufen wurden, die einen Storch eingefangen hatte. Meine Kameraden rieten mir, das Tier nicht anzufassen, weil sonst die Gefahr bestünde, dass meine Frau und ich noch einmal Nachwuchs bekommen“, lachte der vierfache Familienvater.

Außerdem sorgte eine später als harmlos identifizierte ausgebüxte Schlange für Hektik bei den Brandschützern. Darüber hinaus habe es in der Vergangenheit den ein oder anderen Großbrand gegeben, für den die Feuerwehr ausrücken musste. „Bei den größten war ich nie dabei. Denn, als die passierten, befand ich mich im Urlaub“, wird Guido Roters seitdem immer gefragt, ob er bei ähnlichen Einsätzen dabei gewesen sei.

Übrigens: Sein zukünftiges Ziel, für das Amt des Bürgermeisters von Altenberge kandidieren zu können, war an diesem Montagmorgen während der Vereidigung kein Thema.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7089716?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F
Ratsanträge: Autos sollen Bussen weichen
An der Weseler Straße gibt es bereits eine Park-and-Ride-Station. Zahlreiche sollen jetzt hinzukommen.
Nachrichten-Ticker