Gesprächsabend mit Generalvikar Reidegeld am Sonntag
Humanitäre Hilfe für Kriegsregion

Altenberge -

Das Familienbündnis lädt am Sonntag (8. Dezember) zu einer Gesprächsrunde ein, die sich mit den Folgen des Krieges in Syrien befasst. Eingeladen ist auch der künftige Kreisdechant Dr. Jochen Reidegeld.

Dienstag, 03.12.2019, 17:00 Uhr
Diese Gruppe lädt am Sonntag (8. Dezember) zu einem Vortrag von Jochen Reidegeld ein, der über die Aktion „Hoffnungsschimmer“ berichtet.
Diese Gruppe lädt am Sonntag (8. Dezember) zu einem Vortrag von Jochen Reidegeld ein, der über die Aktion „Hoffnungsschimmer“ berichtet. Foto: privat

„Ein Licht und ein Funke Hoffnung für Rojava – damit nicht ganz Europa schweigt…“ So lautet der Titel einer Veranstaltung, zu der das Familienbündnis am Sonntag (8. Dezember) einlädt. „Über Jahre hinweg tobt nun schon ein erbarmungsloser Krieg in Nordsyrien und im Irak. Die Menschen werden Opfer der verschiedenen Mächte, die in dieser Region einen Stellvertreterkrieg führen“, heißt es in einer Ankündigung des Familienbündnisses. Parteimitglieder und ortsansässige Kurden aus der Gemeinde Altenberge haben sich zusammengesetzt und sich mit den Meldungen der vergangenen Wochen aus dem Nordsyrien und die Angriffe des türkischen Militärs auseinandergesetzt.

„Besonders sind Minderheiten wie Christen und Eziden, aber alle Ethnien, die in dem bislang sehr friedlichen Gebiet des Nordsyriens/Westkurdistan (Rojava) leben, betroffen. Es bahnt sich eine humanitäre Katastrophe an. Die Menschen sind gezwungen, ihre Heimat zu verlassen“, berichten die Kurden Mitgliedern des Familienbündnisses, die noch Familienangehörige in der Region haben.

Gemeinsam mit Dr. Jochen Reidegeld, stellvertretender Generalvikar des Bistums Münster und künftiger Kreisdechanat von Steinfurt, hat sich das Forum mit dem Namen „Von Altenberge für Rojava“ entschlossen, die Altenberger Gemeinde über die Lage zu informieren.

Pfarrer Jochen Reidegeld, Schirmherr der Aktion „Hoffnungsschimmer“, berichtet über die Arbeit vor Ort und seine Reisen in die Kriegsregion. Und er spricht darüber, „wie wir von Deutschland aus helfen können“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Seit 2014 leistet die Aktion „Hoffnungsschimmer“ humanitäre Hilfe. Die Veranstaltung beginnt am Sonntag um 17 Uhr im Bürgerhaus.

Folgende Personen laden zum Vortag ein: Ulrike Reifig (SPD, Runder Tisch Asyl und Migration des Familienbündnisses Altenberge), Franziska Mahlman (Runder Tisch Asyl und Migration des Familienbündnisses Altenberge), Maria Schulze Isfort (CDU und Mitglied des Familienbündnisses Altenberge), Karl Reinke (Bündnis 90/Die Grünen), Jochen Hüsing (FDP), Markus Geuker (FDP), Norbert Eilinghoff (Bleiberechtsinitiative Kreis Steinfurt), Pastor Rogers Biriija (St. Johannes Baptist), Fewaz, Shivan, Kato Cacan und Ezdanser Sahin.

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