Planungskosten für Sportpark „Großer Berg“
Läufer müssen warten

Altenberge -

Im Haushalt 2020 sollen 30 000 Euro eingestellt werden, um das Projekt „Vision Sportpark“ auf den Weg zu bringen. Gleichzeitig soll auch die Verkehrssituation untersucht werden.

Mittwoch, 04.12.2019, 19:00 Uhr
Wann und in welchem Umfang die Laufbahn Instand gesetzt wird, steht noch nicht fest.
Wann und in welchem Umfang die Laufbahn Instand gesetzt wird, steht noch nicht fest. Foto: mas

Das Zukunftsprojekt des TuS Altenberge mit dem Namen „Vision Sportpark“ hat eine erste Hürde genommen: Die Mitglieder des Hauptausschusses stimmten in ihrer jüngsten Sitzung dafür, im Haushalt 2020 30 000 Euro an Planungskosten anzusetzen, um ein Büro zu beauftragen, das ein Konzept zur künftigen Gestaltung des Areals „Sportpark Großer Berg“ erarbeiten soll.

Sportheim

Dr. Thomas Keßler , Vorsitzender des TuS, hatte vor Kurzem die Gründe für eine Neuausrichtung genannt: Zum einen steht eine Fusion zwischen dem TC Altenberge und der Tennissparte des TuS im Raum. Zum anderen ist das Vereinsheim nicht mehr auf dem neuesten Stand und bereitet wegen der Lärmproblematik Sorgen. Zunächst war des jetzige Vereinsheim nur als Umkleidegebäude gebaut worden, erst später kamen durch Umbauten unter anderem das Dachgeschoss dazu.

Nutzung hinterfragen

Ursprünglich waren im Haushalt nur 20 000 Euro für die Erstellung eines Konzeptes veranschlagt worden. Auf Antrag der CDU wurde die Summe um 10 000 Euro aufgestockt. „Wir müssen auch die gesamte Verkehrssituation betrachten“, begründete Matthias Große Wiedemann für die Christdemokraten die Aufstockung der Mittel.

Laufbahn

Vom Tisch ist allerdings zunächst die Sanierung der maroden Leichtathletik-Anlage. Einig waren sich die Kommunalpolitiker darin, hier zunächst kein Geld zu investieren, bevor nicht das Gesamtkonzept vorliegt. Ursprünglich sollte im Rahmen der Haushaltsberatungen für 2020 über die Sanierung der Leichtathletik-Anlage mit Kunststoffbelag beraten werden. Dafür waren 600 000 Euro veranschlagt worden – als Alternative stand eine Instandsetzung mit Tennenbelag für rund 155 000 Euro im Raum. Doch dieses Thema wird zunächst zurückgestellt.

Ob überhaupt eine Komplettsanierung der Leichtathletik-Anlage infrage kommt, steht ohnehin noch nicht fest. „Wir müssen zunächst die Nutzung hinterfragen“, gab Bürgermeister Jochen Paus zu bedenken. Neben der Laufabteilung des TuS nutzen die beiden Grundschulen die Anlage – und das „nur sporadisch“, so Paus. Dabei brachte er beispielsweise Teillösungen ins Spiel. In anderen Kommunen reichten vier 100-Meter-Laufbahnen vor der Haupttribüne aus.

Doch zunächst soll das Gesamtkonzept vorliegen, bevor über das weitere Vorgehen entschieden wird.

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