Pater Joy dankt Unterstützern
Waisen ein Zuhause geben

Altenberge -

Pater Joy bedankt sich nun für die jahrelange Unterstützung für seine Arbeit im „Nest“ in Indien.

Freitag, 13.12.2019, 16:14 Uhr aktualisiert: 13.12.2019, 16:44 Uhr
Im „Nest“ werden zu Weihnachten auch Tänze aufgeführt.
Im „Nest“ werden zu Weihnachten auch Tänze aufgeführt.

Der Freundes- und Förderkreis Pater Joy möchte ein Dankesschreiben von Pater Joy weitergeben, um allen treuen Spendern deutlich zu machen, dass das Geld weiterhin gut angelegt ist. „Den indischen Waisen und Halbwaisen wird so ein liebevolles Zuhause und eine Ausbildung geboten, die ihre Zukunft sichert“, heißt es in einer Pressemitteilung von Edith und Rolf Lindemann , die sich seit vielen Jahren für die Arbeit von Pater Joy einsetzen, der ehemals Pfarrer in St. Johannes Baptist war. „Der Förderkreis und Pater Joy sind von Herzen dankbar für die Spenden, die seit September 2013 auf dem Konto für das Nest eingegangen sind“, heißt es weiter.

Pater Joy berichtet in dem Brief von den Vorbereitungen zum Weihnachtsfest, das 56 Kinder im „Nest“ feiern: Weihnachten wird als Familienfest begangen. Erst zwei Wochen vor Weihnachten beginnen die Vorbereitungen. Gemeinsam baut man eine Krippe, wobei einzelne Gruppen den Aufbau planen. „Alle Kinder sind glücklich und mit Freude bei der Sache“, berichtet Pater Joy. Das „Nest“ und seine Umgebung werden geputzt und mit Girlanden und Sternen geschmückt. Heiligabend wird die Messe mit den Kindern und dem Chor gefeiert. Außerdem werden Freunde und Familien dazu eingeladen. Anschließend wird die Weihnachtsgeschichte gespielt, es wird gesungen und getanzt, berichten Edith und Rolf Lindemann.

Anschließend gibt es ein leckeres Essen. Am nächsten Tag fahren die Kinder, die noch Verwandte haben, für eine Woche zu ihnen.

Obwohl Weihnachten eigentlich ein rein christliches Fest ist, wird es auch von den anderen Religionen in Indien respektiert und geachtet, erläutert das Ehepaar Lindemann weiter. Auch Angehörige anderer Religionen aus der Nachbarschaft nehmen an der Feier im „Nest“ teil. Lindemann: „Alle tun ihr Möglichstes, um den Frieden unter den Religionen zu bewahren.“

Pater Joy schreibt weiter: „Ihr Vertrauen in unsere Arbeit ermutigt uns, uns mit ganzer Kraft für die armen benachteiligten Kinder einzusetzen.“ Voller Stolz berichtet er von Theresa Sonia (22), dem ältesten Mädchen im „Nest“, das seinen Bachelor als Zweitbeste an der Universität von Bangalore abgeschlossen hat. Sie ist ein Vorbild für alle „Nest“-Kinder.

„Pater Joy ist sehr glücklich über die Spendenbereitschaft“, so Edith und Rolf Lindemann weiter. Er wünsche allen Spendern und ihren Familien „viel Freude und Segen für das Jahr 2020“.

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