Abschlusskonzert des Kiepenkerlchores
Akteure sorgen für beste Stimmung im Altenzentrum

Nordwalde -

Das war schön“, hörte man viel Lob aus dem Publikum. Mit seinem traditionellen Abschlusskonzert im Altenzentrum St. Augustinus-Haus setzte der Kiepen­kerlchor am Samstag noch einmal einen Höhepunkt. Gründungsmitglied Reinhold Kortebrock stellte den Gästen Gabriele Sackarend vor, die als Akkordeinspielerin den Chor musikalisch unterstützt. „Seit einem Jahr ist sie jetzt dabei und eine Bereicherung“,  betonte Kortebrock. Auch Josef Hengstmann verstärkt nun den Chor.

Sonntag, 29.12.2019, 11:20 Uhr aktualisiert: 03.01.2020, 17:37 Uhr
Der Kiepenkerlchor bot einen beeindruckenden Auftritt in der Cafeteria des St. Augustinus-Altenzentrums und sorgte damit für tolle Stimmung.
Der Kiepenkerlchor bot einen beeindruckenden Auftritt in der Cafeteria des St. Augustinus-Altenzentrums und sorgte damit für tolle Stimmung. Foto: Terstegge

„Das war schön“, hörte man viel Lob aus dem Publikum. Mit seinem traditionellen Abschlusskonzert im Altenzentrum St. Augustinus-Haus setzte der Kiepen­kerlchor am Samstag noch einmal einen Höhepunkt. Gründungsmitglied Reinhold Kortebrock stellte den Gästen Gabriele Sackarend vor, die als Akkordeinspielerin den Chor musikalisch unterstützt. „Seit einem Jahr ist sie jetzt dabei und eine Bereicherung“,  betonte Kortebrock. Auch Josef Hengstmann verstärkt nun den Chor.

Gleich mit dem ersten Lied „Wir sind die Kiepenkerle“ kam beste Stimmung auf. Ein Lob auf die gescheiten Münsterländer, die mit gesundem Schwarzbrot, Schinken und Korn immer voll fit sind, folgte. Doch nicht nur die Mundartlieder, sondern auch die zwischendurch vorgetragenen Gedichte und Geschichten erfreuten die Zuhörer in der Cafeteria. So trug der musikalische Leiter Michael Jahn Storms „Knecht Ruprecht“ auswendig vor. „Von drauss‘ vom Walde komm ich her“, hieß es da, und fast alle sprachen den Text mit.

Eine Spezialität der Kiepenkerle und der Kiepenfrau ist es, bekannte Lieder und Schlager mit einem plattdeutschen Text zu versehen. So schunkelte das Publikum zu „Rot sind die Rosen“ mit neuem Text. Aus „Griechischer Wein“ wurde „Breng us nen Korn“. Zwischendurch dann wieder eine Geschichte, ausgedacht und vorgetragen vom ehemaligen Bürgermeister Leo Dömer.

„Wenn das Kindlein in Nordwalde zur Welt gekommen wäre, dann hätte es im Prinzip den Himmel auf Erden gehabt. Dömer zählte auf, was die Geschäfte und Handwerker, die es früher im Dorf noch gab, alles getan hätten, um dem Kindlein das Leben zu versüßen. Viele der Anwesenden erinnerten sich gerne an die meist verschwundenen Läden vom Kaufhaus über den Gemüseladen, den Metzger, das Bekleidungsgeschäft, den Schuster oder den Polsterer.

Nach einer kurzen Pause ging es mit weihnachtlichen Liedern weiter, die auch mitgesungen wurden. Wäre es nach dem Publikum gegangen, hätten die Kiepenkerle gerne noch ein bisschen länger singen können. Aber irgendwann musste dann mal Schluss sein. Als Dank gab es begeisterten Applaus.

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