Neues Boot für die DLRG
Pfarrer Erdbürger segnet „Albatros“

Altenberge -

Heinz Erdbürger, Pfarrer von St. Johannes Baptist, segnete nun das neue Boot der DLRG Altenberge.

Freitag, 03.01.2020, 15:46 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 17:00 Uhr
Die DLRG Altenberge freut sich über das neue Boot mit dem Namen „Albatros“. Maximal acht Personen können damit befördert werden.
Die DLRG Altenberge freut sich über das neue Boot mit dem Namen „Albatros“. Maximal acht Personen können damit befördert werden. Foto: dk

Leicht verwundert schaute sich Pfarrer Heinz Erdbürger in der schmalen Gasse an der Johannesschule um. Denn da lag es ja auf seinem Anhänger, das neue Boot der Altenberger DLRG , zu dessen Segnung man ihn eingeladen hatte. „Doch wo ist denn hier das nächste Binnengewässer?“, fragte er leicht schmunzelnd. „Oh, die gibt es schon“, wusste DLRG-Chef Jürgen Hülsmann sofort. „Wenn auch nicht gerade in Altenberge, so doch im Umland. Schließlich sind wir als DLRG-Gruppe ja auch gefragt, wenn dort mal was passiert. Folglich fahren wir mit unserem Boot auf der Ems, dem Dortmund-Ems-Kanal oder zum Beispiel auf dem Westeroder See. Dort konnten wir mit dem Boot und unseren Tauchern erst kürzlich ein kostspieliges, untergegangenes Modellboot bergen.“

Jedenfalls zeigten sich die DLRG-Freunde aus Altenberge, die zur Einsegnung des neuen Bootes gekommen waren, bestätigt und überglücklich. Besonders stolz war Adolf Knevels, einer der Mitbegründer der Altenberger DLRG. „Das war 1980“, erinnerte er sich. „Damals bekamen wir unser erstes Boot, ‚Willi Daume‘, ein Boot ganz aus Holz.“

Nun, das neue Boot mit dem Namen „Albatros“, übrigens überwiegend von Nordwalder Sponsoren finanziert, besteht aus Plastik. Sehr solide, 4,5 Meter lang, 1,75 Meter breit, 275 Kilogramm schwer, mit einem 40 PS-Mercury-Outborder richtig schnell, und das bei einer Zuladung von bis zu acht Personen. Als Besonderheit besitzt „Albatros“ einen „Dreier-Kiel“, die die Arbeit im Einsatz erfahrungsgemäß sehr stabilisiert. Dazu noch eine Bugklappe, was auch die Beladung erleichtert.

„Steuerstand, Beleuchtung, Geräteträger und Lenkung haben unsere Männer selbst installiert“, erklärte Hülsmann. „Denn nur so konnten wir mit den Sponsorengeldern für die Gesamtkosten in Höhe von rund 10 500 Euro auskommen.“ Und was die Einsatzmöglichkeiten wesentlich erleichtern wird: Unter den 206 Altenberger DLRG-Frauen und -Männern, mit ihren Rettungsschwimmern- und Tauchern, gibt es auch schon sieben Mitglieder mit dem nötigen Bootsführerschein. Denen wünschen die Altenberger sicherlich künftig im Einsatz auch immer eine „Handbreit Wasser unter dem Kiel‘“.

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