Tanzgarde der KG St. Johannes
Bis an die Schmerzgrenze

Altenberge -

Die „Bergfeen“ der Tanzgarde KG St. Johannes bereiten sich seit vielen Wochen auf ihren großen Auftritt vor. Am 16. Januar (Donnerstag) tanzen sie während der Generalprobe in der Halle Münsterland für die einen Tag später stattfindende Fernseh-Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“.

Dienstag, 07.01.2020, 16:24 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 17:38 Uhr
Die „Bergfeen“ bereiten sich intensiv auf die Generalprobe in der Halle Münsterland vor und hoffen darauf, dass sie am 17. Januar (Freitag) in der Fernseh-Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ ihr tänzerisches Können beweisen dürfen.
Die „Bergfeen“ bereiten sich intensiv auf die Generalprobe in der Halle Münsterland vor und hoffen darauf, dass sie am 17. Januar (Freitag) in der Fernseh-Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ ihr tänzerisches Können beweisen dürfen. Foto: Dieter Klein

Fähige Tanzgarden erobern mit ihrer Geradlinigkeit und Eleganz sowie mit anspruchsvollen und turnakrobatischen Elementen in Minutenschnelle die Herzen des Publikums.

Die „Bergfeen“, Gardemädchen der Karnevalsgesellschaft (KG) St. Johannes, haben durch ihr intensives Training Jahr für Jahr, Woche für Woche, Stunde um Stunde mit großer Disziplin einen hohen Reifegrad an Synchrongefühl und Biegsamkeit bei gleichbleibendem Charme erlangt.

Die jungen Tänzerinnen der KG St. Johannes scheinen nun vor einer ungewohnt großen „Reifeprüfung“ zu stehen. Möglicherweise werden sie am 17. Januar (Freitag) in der Fernseh-Galasitzung „Westfalen haut auf die Pauke“ aus Münster vor Millionen von Zuschauern ihr tänzerisches Können, ihr bezauberndes Lächeln und ihre wundersamen „Gummiknochen“ zeigen dürfen.

Entscheidend dafür, ob sie auf dem Bildschirm zu sehen sind, werden die letzten Kameraschnitte am Vorabend der Fernsehsitzung während der Generalprobe in der Halle Münsterland sein. Doch im Moment schwitzen sie noch wie gewohnt an zwei Abenden pro Woche beim harten Training in der Gooiker­­ Halle.

Die Tänzerinnen beugen sich den Kommandos von Anja Kötters, Birgit Kleine- Wilke, Vera Hüsing und Maren Scholz und erhalten so von den vier erfahrenen Trainerinnen den letzten Schliff. Gefühlvoll und individuell vermitteln sie den “Bergfeen“ die Sicherheit, die im Grunde jeder anspruchsvolle Bühnenauftritt verlangt. Wissend: Nichts ist kritischer als gleißendes Scheinwerferlicht, als prüfende (oft auch neidische) Blicke der Zuschauer. Denn denen selbst würde ein Hochsprung in den Spagat, wie ihn die Mädchen immer und immer wieder ausführen, vermutlich sämtliche Knochen brechen.

Jede Stunde in der abendlich dämmrigen Gooiker Halle bedeutet hartes Training in scheinbar langweiliger Monotonie: Gliederdehnen, Verbesserung der Elastizität bis an die Schmerzgrenze, den Körper der Musik unterordnen und Lächeln, auch wenn die Beine längst „sauer“ sind und bis in die Zehnspitzen schmerzen. „It‘s no business like showbusiness“ – auch wenn alle im Saal nur „Helau“ oder „Alaaf“ schreien.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7176779?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F167%2F
Mutter verabreichte Kind Methadon: Haftstrafe für Borghorsterin gefordert
Landgericht Münster: Mutter verabreichte Kind Methadon: Haftstrafe für Borghorsterin gefordert
Nachrichten-Ticker