Glasfaserausbau im Außenbereich von Altenberge, Horstmar und Laer startet bald
„Am Puls der Zeit“

Altenberge/Horstmar/Laer -

Voraussichtlich nach den Sommerferien startet der Glasfaserausbau in den Außenbereichen von Altenberge, Horstmar und Laer. Den Zuschlag für die Arbeiten erhielten die beiden Unternehmen epcan und Muenet, die sich zu einer Bietergemeinschaft zusammengeschlossen hatten. Innerhalb von zwei Jahren soll der Netzausbau abgeschlossen sein.

Donnerstag, 30.01.2020, 18:00 Uhr
Wenn alles glatt läuft, soll nach den Sommerferien mit dem Glasfaserausbau in den Außenbereichen von Altenberge, Horstmar und Laer begonnen werden.
Wenn alles glatt läuft, soll nach den Sommerferien mit dem Glasfaserausbau in den Außenbereichen von Altenberge, Horstmar und Laer begonnen werden. Foto: Klaus Meyer

Der Glasfaserausbau in den Außenbereichen von Altenberge, Laer und Horstmar rückt näher: „Wenn alles glatt läuft, könnte es nach den Sommerferien losgehen“, sagt Sebastian Nebel , der im Rathaus maßgeblich das „schnelle Internet“ betreut. Fest steht: Nach Baubeginn muss der Netzausbau innerhalb von zwei Jahren in allen drei Kommunen abgeschlossen sein, so Nebel weiter. Den Zuschlag für den Ausbau in Altenberge erhielten die Firmen epcan und Muenet aus Vreden, die sich zu einer Bietergemeinschaft zusammengeschlossen hatten, erläuterte Sebastian Nebel. Über das weitere Verfahren berichtet die Gemeinde während einer Informationsveranstaltung, die am 10. Februar (Montag) in der Gooiker Halle stattfindet. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Ende 2016 startete das umfangreiche Projekt, um den Glasfaserausbau im Außenbereich voranzubringen. Dabei schlossen sich Altenberge, Horstmar und Laer zusammen, um einen gemeinsamen Förderantrag zu stellen. Im Zuge des Bieterverfahrens wurden die prognostizierten Kosten fast um die Hälfte unterschritten. Der Ausbau für Altenberge soll rund fünf Millionen Euro kosten. Davon muss die Kommune 500 000 Euro selbst übernehmen.

Für Laer soll der Ausbau etwa 2 Millionen Euro und für Horstmar zirka 2,5 Millionen Euro kosten. Ursprünglich war mit Ausgaben von rund 18 Millionen Euro für alle drei Kommunen kalkuliert worden. Im Zuge des Bieterverfahrens hat sich herausgestellt, dass der Ausbau für knapp unter zehn Millionen Euro zu haben ist.

Im Außenbereich von Altenberge sind derzeit 421 Haushalte unterversorgt: Das heißt, die Internetgeschwindigkeit beträgt weniger als 30 Mbit/s. Doch das soll sich bald ändern. Nach dem Glasfaserausbau sollen die Nutzer mit einer maximalen Geschwindigkeit von 200 Mbit/s durchs Internet surfen können.

„Der Netzausbau im Außenbereich erfolgt unabhängig von der Anzahl der Neukunden“, betont Bürgermeister Jochen Paus. Der Anschluss des Glasfaserkabels erfolgt kostenlos bis ins Haus. Ein Anschlusszwang besteht nicht. Im ersten Schritt wird die Bietergemeinschaft nun eine sogenannte Nachfragebündelung vornehmen.

Bürgermeister Jochen freut sich, dass das lange Verfahren für den Glasfaserausbau im Außenbereich nun zu einem Abschluss gekommen ist: „Dann ist Altenberge auch hier am Puls der Zeit.“

Doch nicht nur den Außenbereich hat die Gemeinde im Blick: „Derzeit sind noch 102 Gewerbebetriebe unterversorgt“, sagt Sebastian Nebel. Auch hier wolle die Gemeinde aktiv werden und ein entsprechendes Förderprogramm anzapfen, so Nebel.

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