Liedermacher Detlev Jöcker tritt in der Borndalschule auf
Lehrreich und unterhaltsam

Altenberge -

Der Liedermacher Detlev Jöcker war im Rahmen der „Days for Future-Projekttagen“ in der Borndalschule. Dort begeisterte Jöcker mit vielen alten und neuen Liedern.

Mittwoch, 05.02.2020, 19:00 Uhr
Von der ersten Minute machten die Kinder bei Jöckers Liedern begeistert mit.
Von der ersten Minute machten die Kinder bei Jöckers Liedern begeistert mit. Foto: Nix

Detlev Jöcker , Jahrgang 1951, bekannter Komponist, Texter und Sänger von Kinderliedern aus Münster, gastierte am Mittwochmorgen in der Borndalschule. „Seine Lieder passen sehr gut zu unseren „Days for Future“-Projekttagen“, betonte die kommissarische Schulleiterin Ulrike Zeljko . Zusätzlich erlebten Vorschulkinder aus Altenberger Kitas das Konzert, das der Botschafter des Deutschen Kinderliedes mit seiner Frau Kornelia an der Technik in der Aula gab.

Jöckers Bewegungslieder sind Kult. Mit „Guten Tag liebe Leute, wir singen wieder heute“ startete er in sein Programm. Den Refrain sangen die Mädchen und Jungen leidenschaftlich mit. Klatschen, Hüpfen und Trampeln wärmten auf für die nächsten Titel wie „Eins, zwei, drei im Sauseschritt, gehen alle Kinder mit“. Auch das schnelle „Wir sind aus weichem Gummi und tanzen einen Flummi“ verfehlte seine Wirkung nicht. Die Kinder waren fasziniert von den flotten, eingängigen Melodien und machten begeistert mit.

Dann sang Jöcker Klima- und Umweltlieder, mit denen er einen lehrreichen sowie unterhaltsamen Beitrag zu den Projekttagen leistete. Putzmittel, die es gut duftend haufenweise in bunten Flaschen zu kaufen gibt, wurden zunächst kritisch beäugt. Chemie hinterlässt Rückstände im Wasser und in der Nahrungskette. Um die zahlreichen Saubermacher sollten Mädchen und Jungen einen großen Bogen machen. „Alles was zum Putzen ist, ist für uns Kinder großer Mist“, sangen die Schüler engagiert. Auch das Mikroplastik in den Ozeanen wurde thematisiert. Jöcker erläuterte die Nachteile von Plastikteilen und brach eine Lanze für Papiertüten. Er machte klar, dass große und kleine Kunststoffpartikel letztlich im Körper der Meeresbewohner landen. Wie vielfältig das schützenswerte Leben im Wasser ist, verarbeitete der Liedermacher in dem Lied „Im Ozean, im Ozean, da ist ´ne Menge los“.

„Ich unterstütze mit dem Konzert das Umweltprojekt der Schule, weil ich überzeugt bin, dass es wichtig ist, den Kindern klarzumachen, dass der Klimawandel kein natürliches Ereignis ist, sondern viele hausgemachte Probleme daran beteiligt sind“, sagte der Schirmherr der „Peter-Stiftung“, die sich für nierenkranke Kinder einsetzt.

Jöcker verlangte keine Gage, doch der Förderverein der Borndalschule spendete am Schluss der Veranstaltung 250 Euro für die Stiftung. Zudem wurde nach dem Konzert noch spontan für die Peter-Stiftung gesammelt. Dabei kamen 150 Euro zusammen.

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