„Madonna der Landstraße“: Kapellenausschuss freut sich über Spenden
Eine Erfolgsgeschichte

Altenberge -

Die Kapelle „Madonna der Landstraße“, die der Schützenverein Grinkenschmidt 1953 gebaut hat, ist seit vielen Jahren ein Anziehungspunkt für viele Rad- und Autofahrer. Zudem sind sie spendenfreudig. Mehrere Tausende Euro kommen pro Jahr zusammen.

Mittwoch, 19.02.2020, 19:09 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 16:24 Uhr
Die Kapelle „Madonna der Landstraße“ wird von vielen Auto- und Radfahrern angesteuert, die die Spendenboxen füllen.
Die Kapelle „Madonna der Landstraße“ wird von vielen Auto- und Radfahrern angesteuert, die die Spendenboxen füllen. Foto: Schildwächter

Rund um die Uhr leuchten Kerzen in der Kapelle „ Madonna der Landstraße“. Sowohl tagsüber als auch in den Abendstunden lohnt sich ein Halt an der Kapelle, um einige Minuten inne zu halten. Als der Schützenverein Grinkenschmidt die Kapelle 1953 an der L 510 errichtete, ahnten sicherlich die wenigsten Altenberger, was sich im Laufe der Jahrzehnte hieraus entwickelt würde. Denn die dort aufgestellte Spendenbox wird reichlich befüllt. Im vergangenen Jahr betrug der Erlös nach Abzug aller Fixkosten für die Kapelle „Madonna der Landstraße“ 5000 Euro, wie Jan-Philipp Knepper , zweiter Schriftführer des Schützenvereins, nun berichtet.

5000 Euro

Das Geld kommt wieder unterschiedlichen karitativen Organisationen zugute, wie die Mitglieder während der jüngsten Jahreshauptversammlung des Kapellenausschusses unter dem Vorsitz von Werner Geuker beschlossen.

Dass sich die Waltruper Kapelle für viele Besucher zu einem besonderen Anziehungspunkt entwickelt hat, liegt auch daran, dass täglich viel Zeit in die Pflege und Instandhaltung der Anlagen investiert wird. „Dafür gilt Jutta Grawe und Helmut Veelker ein großes Lob“, so Jan-Philipp Knepper.

Aber auch auf die Schützenbrüder und Vereinsfreunde sei Verlass, so Knepper: „Sie sind da, wenn es darauf ankommt.“ So kamen erst kürzlich über 3000 Euro an zusätzlichen Spenden zusammen, um die reparaturbedürftige Glocke des Kapellenturms zu sanieren.

Dafür gilt Jutta Grawe und Helmut Veelker ein großes Lob.

Jan-Philipp Knepper

Das Geld, das im vergangenen Jahr gesammelt wurde, soll wie folgt verteilt werden: Pastor Dr. Rogers Birijja und Pater Joy erhalten jeweils 500 Euro für Projekte, die sie in ihren Heimatländern unterstützen. Pfarrer Stepan Sharko erhält vom Kapellenausschuss 600 Euro für Projekte in seiner Heimat der Ukraine. 1000 Euro gehen jeweils an Bruder Ewald Dimon und Schwester Maria Morsell. Auch der Verein Casa Nova, der sich um Bedürftige in Brasilien kümmert, wird dieses Jahr erneut mit 250 Euro unterstützt. Da auch vor Ort Hilfe benötigt wird, spendet der Verein weitere 500 Euro an die Caritasverbände in Steinfurt und Altenberge sowie 250 Euro an den DRK-Ortsverein in Altenberge. Wie in jedem Jahr werden ebenfalls die Ordensschwestern aus dem Vereinsgebiet mit einer Spende unterstützt, kündigt Knepper an.

Brasilien

  • Zudem weisen der Kapellenausschuss und der Schützenverein Grinkenschmidt auf einige Termine in den nächsten Monaten hin, die allesamt an der Kapelle „Madonna der Landstraße“ stattfinden: 1. Mai (Freitag): 10 Uhr Gottesdienst; 30. Mai (Samstag, Pfingsten): 19.45 Uhr Gottesdienst; 1. Juni (Montag), 9 Uhr Gottesdienst. Am Weihetag der Kapelle, der am 8. Juni (Montag) gefeiert wird, beginnt um 19 Uhr ein Gottesdienst. Am 2. Oktober (Freitag) findet eine Rosenkranzandacht statt, die um 18 Uhr beginnt.
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