Altweiber der Kfd im Saal Bornemann
Die Hände zum Himmel

Altenberge -

Eine Narrenshow der Superlative hatte die Kfd vorbereitet – und die Frauen im Saal Bornemann tobten.

Donnerstag, 20.02.2020, 17:27 Uhr aktualisiert: 21.02.2020, 14:54 Uhr
Volles Haus im Saal Bornemann. Dort feierte die Katholische Frauengemeinschaft am Donnerstagmorgen ausgelassen Karneval. Zahlreiche Sketche trugen zur grandiosen Karnevalsstimmung bei.
Volles Haus im Saal Bornemann. Dort feierte die Katholische Frauengemeinschaft am Donnerstagmorgen ausgelassen Karneval. Zahlreiche Sketche trugen zur grandiosen Karnevalsstimmung bei. Foto: Dieter Klein

Und als DJ Christian Kuhlmann die Platte „Und dann die Hände zum Himmel ...“ auflegte, hielt sie einer der wenigen Männer im Saal, Pfarrer Rogers Biriija, zweifellos am höchsten. Stolz „wie Oskar“ über die fantastische Sitzung seiner „Mädels“ – die Kfd feierte im Saal Bornemann.

Bühnenshow der Extraklasse

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  • Die Kfd feierte im Saal Bornemann Altweiber.

    Foto: Dieter Klein
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  • Die Kfd feierte im Saal Bornemann Altweiber.

    Foto: Dieter Klein

Die Stimmung unter den närrischen Weibern konnte nicht besser sein. Schon zum Frühstück freuten sich die herrlich kostümierten Frauen sichtlich darüber, auch mal an einem gedeckten Frühstückstisch Platz nehmen zu können. Um dann – nach der Begrüßung durch ihre Vorsitzende Monika Brüggemann – ein Programm über sich schwappen zu lassen, dass man dieser irren Bühnenshow weder hierzulande, noch sonst irgendwo schon mal gesehen hat.

Die Akteure, wie immer aus den Reihen der Kfd-Theatergruppe. Frauen, die einmal im Jahr ganz besonders im Rampenlicht glänzen. Schöner und fantasievoller noch als die „Jecken Wiever“ vom Kölner Altermarkt! Neben ihrer Chefin Mathilde Diekriede brillierten in teils saukomischen Rollen: Marianne Baackmann, Annette Baackmann, Felizitas Plettendorf, Waltraud Warmeling und Monika Naeve. Ob sie dabei bei der Eröffnung eines Bankkontos ihr Geld aus dem Korsett oder dem Liebestöter vergangener Jahrhunderte hervorzauberten, ob sie beim ersten Date betrunken lallten, egal – der Saal kochte zu recht. Auch beim Seniorentanz zeigten die „Uralten“, was sie in ihren Stützstrümpfen noch zuwege bringen.

Doch der absolute Höhepunkt war dann leider auch schon wieder das Ende dieser unvergleichlichen Karnevalssitzung: Der Altenberger Opernball mit den größten der politischen Weltbühne. Da tanzten der Nordkoreaner Kim neben dem Transsilvanier Grafen Dracula, der Brite Boris Johnson Rücken an Rücken mit Donald Trump aus Amerika – alle jeweils mit einer Dame aus dem hiesigen Landadel.

Über diese Nummer wird man noch in Jahren lachen. Wenn es dann mal wieder heißt: „Altenberge bleibt Altenberge, wie es singt und lacht.“ Auch die übrigen Bühnengäste begeistern: die Kolping-Tanzgarde, frisch importiert aus den USA, oder der Prinz der KG St. Johannes samt einem Großteil des Elferrates. Alle wären gerne noch länger geblieben. Doch wer wäre das nicht – denn dieser karnevalistische Altweiber-Vormittag sprengte alle bisherigen Narrenshows.

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