Neubau von AT Zweirad geht voran
Produktion soll gesteigert werden

Altenberge -

Läuft alles nach Plan, soll Anfang nächsten Jahres die Fahrradproduktion in der neuen Fertigungshalle von AT Zweirad beginnen. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren.

Freitag, 27.03.2020, 16:26 Uhr aktualisiert: 29.03.2020, 13:22 Uhr
Das neue Produktionsgebäude der Firma AT Zweirad unweit der B 54 soll voraussichtlich im Oktober fertiggestellt sein. Des Weiteren ist der Neubau eines Verwaltungsgebäudes geplant.
Das neue Produktionsgebäude der Firma AT Zweirad unweit der B 54 soll voraussichtlich im Oktober fertiggestellt sein. Des Weiteren ist der Neubau eines Verwaltungsgebäudes geplant. Foto: Martin Schildwächter

Anfang des Jahres rückten die Bagger bei der AT Zweirad GmbH an – jetzt lassen sich die Ausmaße des Erweiterungsvorhabens schon gut erahnen. Derzeit werden täglich neue Beton-Elemente angeliefert, um zunächst die neue Produktionshalle zu errichten. Voraussichtlich im Herbst sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Ab Januar, schätzt Geschäftsführer Alain Thiemann , soll in dem Neubau die Produktion starten.

50000 Fahrräder

Bislang werden in Altenberge rund 50 000 Fahrräder pro Jahr produziert. In welchem Umfang ab 2021 die Produktion gesteigert wird, stehe jetzt, insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie, nicht fest, sagt Alain Thiemann auf Anfrage unserer Zeitung: „Wir müssen abwarten.“

Insbesondere für die kleinen Einzelhändler sei es zum jetzigen Zeitpunkt besonders problematisch, ihre Geschäfte schließen zu müssen, „da die Saison gerade anfängt“, so Thiemann. Als Fahrradproduzent sei „eine kleine Delle“ eher zu verkraften. So weit es gehe, wolle AT Zweirad die Einzelhändler unterstützen, da diese derzeit keine Räder verkaufen könnten.

Geschäftsführer

In der Produktion in Altenberge werde, um den Mindestabstand einzuhalten, mit weniger Personal gearbeitet.

Inwieweit das Online-Geschäft fehlende Kundschaft in den Läden ausgleichen können, müsse abgewartet werden. Denn: Die Kunden möchten ein neues Fahrrad zunächst vor Ort ausprobieren, bevor sie es kaufen, sagt Alain Thiemann.

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