DRK meistert Corona-Herausforderung
Eine ganz besondere Blutspende

Altenberge -

Gut besucht war der Blutspendetermin des DRK – und das trotz besonderer Vorsichtsmaßnahmen im Zuge der Corona-Krise.

Mittwoch, 29.04.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 15:30 Uhr
Die gesamte Blutspende wurde in einem sogenannten Einbahnstraßensystem durchgeführt. In der Aula fand die eigentliche Spende statt.
Die gesamte Blutspende wurde in einem sogenannten Einbahnstraßensystem durchgeführt. In der Aula fand die eigentliche Spende statt.

Einen besonderen Blutspendetermin bot kürzlich der Altenberger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes an. Dieser wurde zusammen mit dem Blutspendedienst in der ehemaligen Ludgeri-Hauptschule durchgeführt.

„Wir waren sehr gespannt auf die Anzahl und die Reaktionen der Spenderinnen und Spender“, wird Blutspendebeauftragte Karin Redlich-Kneuper in einem Pressetext des DRK zitiert. Sie fasste anschließend zusammen: „Wir sind sehr zufrieden.“

Einbahnstraße

Die gesamte Blutspende fand im Einbahnstraßensystem statt. Vom Eingang an der Schwimmhalle über die Anmeldung in der Mensa (in der bei normalen Spendeterminen der Speiseraum ist), ging es über die ärztliche Untersuchung und die eigentliche Spende in der Aula weiter. Am Ausgang der Aula bedankte sich das DRK mit einem zusammengestellten Lunchpaket und einem Präsentgutschein bei den Spendern.

Zum Schutz aller Personen wurden am Eingang Mund-Nase-Schutzmasken verteilt, eigene Masken durften auch benutzt werden. Eine Spenderin resümierte: „Ich habe mich zu jeder Zeit sicher gefühlt. Der Ablauf war super durchdacht und organisiert.“

203 Spender

Dieses Lob gibt Redlich-Kneuper gerne zurück: „Die Spenderinnen und Spender haben sich an die Abstände gehalten und waren sehr diszipliniert. Alle waren sich der besonderen Lage bewusst. Vielen Dank hierfür und ebenso für das zahlreiche Erscheinen.“

Insgesamt wurden 203 Spender begrüßt. Darunter befanden sich zehn Erstspender. Der DRK-Ortsverein freut sich besonders über den hohen Anteil an Erstspenden. „Das zeigt, dass auch bei den jungen Leuten die Blutspende als Hilfe hoch im Kurs steht“, kommentierte Redlich-Kneuper.

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