Werbegemeinschaft stellt Maibaum auf
Und er passt doch!

Altenberge -

Er steht – endlich. Aber leicht war es nicht, und verspätet obendrein. Doch nun kann auch in Altenberge wieder – mit Abstand und Mundschutz – wieder um den Maibaum getanzt werden.

Dienstag, 19.05.2020, 16:30 Uhr aktualisiert: 20.05.2020, 16:58 Uhr
Karsten Plettner von der Werbegemeinschaft (M.) und Sebastian Nebel (r.) von der Gemeinde, beide ordnungsgemäß mit Mundschutz, legten persönlich Hand an.
Karsten Plettner von der Werbegemeinschaft (M.) und Sebastian Nebel (r.) von der Gemeinde, beide ordnungsgemäß mit Mundschutz, legten persönlich Hand an. Foto: Veranstalter

Mit zweiwöchiger Verspätung, dafür aber mit dem Segen von Kirche und Gemeinde, wurde am Freitag der Maibaum auf dem Marktplatz in Altenberge aufgestellt. „Normalerweise geschieht dies in der Woche vor dem 1. Mai. In diesem Jahr hat sich wegen der Baustelle auf dem Marktplatz alles verzögert“, sagt Anke Röwe von der Werbegemeinschaft, die dieses Spektakel alljährlich vor dem Maifeiertag zelebriert.

„Der Bürgermeister und der Pastor waren dafür aber wieder mit von der Partie“, freuten sich die Mitglieder der Werbegemeinschaft über die Anwesenheit von Jochen Paus und Heinz Erdbürger.

Trotzdem lief alles ein wenig anders als gewohnt für die tatkräftigen Mitglieder der Werbegemeinschaft und ihre Helfer, um den stolzen, blau-weiß gestreiften Baum auf dem Marktplatz zu verankern. Abstand halten und gleichzeitig den neu geschaffenen Schacht für den Maibaum auf dem ersten fertig gestellten Teilabschnitt des Marktplatzes als passend zu bestätigen lautete die Herausforderung. Da gab es unerwartet Rufe von Bernhard Bäumer, dem Vorsitzendem der Werbegemeinschaft, in Richtung Bürgermeister: „Das passt nicht“. Nach persönlicher Kontrolle durch Paus stellte sich dies jedoch als Bäumer-Spaß heraus.

Nach gemeinsamen Bemühungen und mit Hilfe des schweren Kran-Equipments der Firmen Fieke fand der Baum seinen Platz an gewohnter Stelle und wird als traditionelle Erscheinung die bunten Bänder über den voraussichtlich im Frühsommer fertiggestellten Marktplatz wehen lassen. Die Zuschauer freuten sich anlässlich der Tatsache, dass wieder „etwas passiert“ und es jetzt ganz langsam wieder „ein bisschen normaler wird“ in Altenberge.

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