Nach dreimonatiger Corona-Auszeit
„Sanitäter vor Ort“ wieder aktiv

Altenberge -

Nach dreimonatiger Pause sind sie seit wenigen Tagen wieder im Einsatz: die „Sanitäter vor Ort“ des DRK Altenberge. Die Abläufe wurden der neuen Situation angepasst. Der Einsatz wird vor dem Hintergrund der immer noch vorhandenen Virusgefahr aber laufend neu bewertet.

Sonntag, 14.06.2020, 16:42 Uhr aktualisiert: 16.06.2020, 16:32 Uhr
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Drei Monate lang haben sie aufgrund der Corona-Pandemie eine Pause gemacht, jetzt durften sie ihren Dienst wieder aufnehmen: Die „Sanitäter vor Ort“ sind seit vergangenem Freitag wieder in Altenberge aktiv. Im März war der ehrenamtliche Dienst des DRK Altenberge durch eine Regelung des Kreises Steinfurt eingestellt worden. „Die Infektionsgefahr war zu hoch, daher wurde zum Schutz der Einsatzkräfte, aber auch der Patienten, diese Maßnahme getroffen“, wird Daniela Moser , Rotkreuzleiterin und verantwortlich für die „Sanitäter vor Ort“ im Pressetext des DRK Altenberge zitiert.

Nach dem Abflachen des allgemeinen Infektionsgeschehens erfolge der neue Start unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen. „Wir möchten niemanden gefährden, weder uns selber noch unsere Patienten in Alten-berge“, stellt Moser klar. Daher sind die „Sanitäter vor Ort“ mit entsprechenden Schutzmasken und Schutzbrillen zusätzlich ausgestattet. Diese werden bei jedem Einsatz getragen. Sollte es Anhaltspunkte für den Verdacht einer Corona-Infektion geben, wird zusätzlich ein Schutzanzug getragen.

Einsatz wird laufend neu bewertet

„Wir haben unsere Abläufe an die neue Situation angepasst und werden bei jedem Einsatz die Angehörigen und anwesende Personen zu entsprechenden Symptomen vor Betreten der Wohnung oder Einsatzstelle befragen. Hinzu kommen umfangreiche Desinfektionsmaßnahmen des Materials nach Einsatzende“, sagt Moser.

Das DRK Altenberge freut sich, dass die „Sanitäter vor Ort“ wieder im Einsatz sind und somit für die Altenberger eine schnellere Hilfeleistung vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes möglich ist. Der Einsatz wird vor dem Hintergrund der immer noch vorhandenen Virusgefahr laufend neu bewertet, um einen maximal möglichen Schutz aller Beteiligten zu gewährleisten, schreibt das DRK abschließend.

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