ADFC sagt Touren für 2020 ab
Im Einsatz für die Radler

Altenberge -

Der ADFC hat sich dafür entschlossen, in diesem Jahr keine Radtouren anzubieten. Das Programm soll dann im nächsten Jahr unter hoffentlich „normalen“ Bedingungen durchgeführt werden.

Mittwoch, 08.07.2020, 16:18 Uhr aktualisiert: 08.07.2020, 17:41 Uhr

Radtouren in der Gruppe sollen Spaß machen. Man möchte nebeneinander fahren und sich austauschen. „Das alles ist dieses Jahr nicht wirklich möglich“, so Birgit Koch-Heite vom ADFC . Die Altenberger Ortsgruppe hatte auch erstmals zwei Huckepacktouren nach Holland und ins Ruhrgebiet geplant.

Doch aufgrund der anhaltenden erforderlichen Hygienemaßnahmen und der extremen Beschränkung der Gruppengröße hat sich die ADFC-Gruppe entschlossen, dieses Jahr keine Touren anzubieten. Das Programm soll dann im nächsten Jahr unter hoffentlich „normalen“ Bedingungen durchgeführt werden, so Koch-Heite weiter.

Der Einsatz der Ortsgruppe für die Verbesserung der Radwegesituation und der Beseitigung von Gefahrenstellen geht allerdings weiter. Im Haushalt der Gemeinde wurden Mittel hierfür eingestellt. Im nächsten Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss am 24. August soll das neue Konzept der externen Planersozietät aus Dortmund vorgestellt werden. Hierzu hat die Gruppe auch Anregungen eingebracht.

Überörtlich soll jetzt auch Altenberge in die Veloroutenplanung NRW einbezogen werden. Zu einer ersten Erprobungsfahrt hatte der ADFC Münster eingeladen, um eine Streckenempfehlung für die Route zwischen Münster und Altenberge an das Amt für Mobilität und Tiefbau der Stadt Münster abzugeben. Daran haben auch zwei Mitglieder des Ortsverbands Altenberge teilgenommen. Für Birgit Koch-Heite steht fest: „Der Radverkehr erfährt eine immer höhere Akzeptanz und wird zur sinnvollen klimaneutralen Alternative zum Auto.“

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