KG St. Johannes sagt Veranstaltungen ab
Karnevalisten legen Pause ein

Altenberge -

Schweren Herzens sagt die KG St. Johannes alle Veranstaltungen der Karnevals-Session 2020/2021 ab. Damit verlängert sich auf die Amtszeit von Prinz Tobias I. (Dahlhaus.)

Freitag, 10.07.2020, 15:52 Uhr aktualisiert: 12.07.2020, 12:40 Uhr
Aschermittwoch 2020: Prinz Tobias I. übergibt den „Rathausschlüssel“ an Stephan Wolff (r.), den allgemeinen Vertreter von Bürgermeister Jochen Paus. Die Amtszeit des Prinzen der KG St. Johannes verlängert sich aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr.
Aschermittwoch 2020: Prinz Tobias I. übergibt den „Rathausschlüssel“ an Stephan Wolff (r.), den allgemeinen Vertreter von Bürgermeister Jochen Paus. Die Amtszeit des Prinzen der KG St. Johannes verlängert sich aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr. Foto: mas

Während der jüngsten Vorstands- und Präsidiumssitzung der Karnevalsgesellschaft St. Johannes beschlossen die Verantwortlichen, alle Veranstaltungen wie die Prinzenproklamation und die Prunk-und Galasitzung für die neue Session abzusagen. „Die Corona-Pandemie lässt eine verlässliche Planung und Organisation zurzeit nicht zu“, wird KG-Präsident Andreas Leuker in einer Pressemitteilung zitiert. „Das birgt für den Verein große organisatorische sowie Sicherheits- und finanzielle Risiken, denen wir uns nicht aussetzen wollen“, so Leuker weiter.

Risiko

Damit wird der Prinz der letzten Session, Tobias I. (Dahlhaus), ein Jahr länger die Altenberger Narren anführen – als „Prinz Tobias 2.0.“ Eine Ausnahmesituation, die im Jahr 1990/1991 schon einmal vorgekommen ist. Damals durfte Prinz Hans (Werres) aufgrund des Golfkrieges ein Jahr verlängern.

Ganz sollen die Altenberger Narren jedoch nicht auf Karneval verzichten. Der Vorstand arbeitet an einem Alternativprogramm, das an den Tagen zwischen Altweiberfastnacht und Rosenmontag stattfinden soll. „Schließlich haben wir zahlreiche Mädchen-Tanzgruppen, die bereits unter Corona-Bedingungen regelmäßig trainieren. Diesen engagierten Tänzerinnen wollen wir die Möglichkeit geben, ihr Können der Öffentlichkeit zu präsentieren“, so der KG-Präsident.

Alternativen geplant

Wie das kurze närrische Treiben dann konkret ablaufen soll, ist allerdings noch nicht ganz klar, obwohl schon einige gute Ideen in der Schublade liegen. Doch erst will die KG noch abwarten, ob oder wie sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen bis zum Februar 2021 noch ändern werden.

Sobald darüber Klarheit besteht, kann die KG noch schnell und kurzfristig die eine oder andere Alternativveranstaltung abgehalten werden.

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