Sommersause im KOT-Jugendheim
Kinder agieren sehr Corona-diszipliniert

Altenberge -

Es sind wiederkehrende Klassiker wie das T-Shirt-Gestalten, das FIFA-20-Turnier an der Playstation oder der Ausflug auf den Abenteuerspielplatz, die das KOT-Jugendheim in diesem Jahr anbietet. Trotz Corona und den Folgen für die Sommersause.

Mittwoch, 15.07.2020, 19:18 Uhr
Tiere aus dem Fantasie-Zoo zu basteln, stand jetzt beim KOT-Jugendheim auf dem Programm.
Tiere aus dem Fantasie-Zoo zu basteln, stand jetzt beim KOT-Jugendheim auf dem Programm. Foto: Marc Brenzel

Die Sommersause in Altenberge nimmt Fahrt auf. Zwar ist coronabedingt in diesem Jahr Einiges anders, doch davon lässt sich das Team des KOT-Jugendheims nicht aus der Ruhe bringen. „Das entwickelt sich schon“, ist Ulla Wilken , die Leiterin des Jugendheims felsenfest überzeugt.

Insgesamt 25 Angebote haben sich Wilken und ihre Unterstützer ausgedacht. Dazu gehören immer wiederkehrende Klassiker wie das T-Shirt-Gestalten, Gassenfeger wie das FIFA-20-Turnier an der Playstation oder der beliebte Ausflug auf den Abenteuerspielplatz.

Am Dienstagnachmittag kamen die Kreativen auf ihre Kosten. Tiere aus dem Fantasie-Zoo zu basteln, war angesagt. Vier Mädchen und ein Junge ließen dabei ihren Ideen freien Lauf und zauberten aus Wäscheklammern, Federn und Tonpapier fliegende Delfine, Einhörner und andere Fabelwesen.

Los entscheidet, wer mitmachen darf

Dass Wilken und Honorarkraft Swetlana Marienfeld lediglich fünf Kinder betreuten, ist den aktuell geltenden Corona-Richtlinien geschuldet. „Mehr sind in diesem Jahr leider nicht möglich“, bedauert Wilken. „Sehr schade, zumal wir jedes Angebot drei- oder vierfach besetzen könnten.“

Folglich muss das Los entscheiden, wer mitmachen darf oder nicht. Gerade für Geschwisterkinder, die zusammen etwas unternehmen wollen, kann das unschön enden. Aber das sei leider nicht zu ändern, so Wilken und Marienfeld.

Ein großes Lob spricht Ulla Wilken den Kindern aus, die mit den coronabedingten Einschränkungen der diesjährigen Sommersause sehr diszipliniert umgehen: „Abstand halten, die Schutzmasken auflassen – das machen sie prima. In der Regel besser als die Jugendlichen, die das manchmal zu locker nehmen und von uns darauf aufmerksam gemacht werden müssen.“

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