Treppenaufgang zu St. Johannes Baptist wird saniert
Tristes Bild soll sich bald ändern

Altenberge -

Der Weg von der Borghorster Straße zur Pfarrkirche St. Johannes Baptist ist seit Jahren in keinem ansehnlichen Zustand. Eine Änderung ist in Sicht.

Dienstag, 28.07.2020, 18:53 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 15:28 Uhr
Der Treppenaufgang von der Borghorster Straße aus sieht nicht schön aus.
Der Treppenaufgang von der Borghorster Straße aus sieht nicht schön aus. Foto: mas

„Das ist nicht sehr schön“, sagt Sebastian Nebel und schaut von der Boakenstiege hinauf zur Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Dort wechseln sich Waschbetonplatten aus Trittstufen mit rotem Pflaster ab. An den Seiten links und rechts wenig ansehnliche Handläufe. Die Farbe ist fast komplett abgebröckelt, auch die Stufen sind in keinem ansehnlichen Zustand. Doch dieses triste Bild soll sich bald ändern. Im Zuge des Integrierten Handlungskonzeptes „Altenberge 2030“ gehörte auch dieser zurzeit wenig schöne Zugang zur katholischen Pfarrkirche zum umfangreichen Aufgabenkatalog, der in den nächsten Jahren abgearbeitet werden soll.

100000 Euro

Das Planungsbüro Scape aus Düsseldorf, das bereits für den Umbau des Marktplatzes verantwortlich ist, hat sich bereits mit dem Treppenaufgang befasst und Pläne vorgelegt. Zunächst sollen die alten Steine und Beton-Einfassungen komplett entfernt werden, kündigt Sebastian Nebel an. Welche Materialien für den Aufgang gewählt werden, steht noch nicht fest. „Eventuell ein Klinkerpflaster vergleichbar mit dem auf dem Marktplatz“, sagt Nebel. Aber: Eine Entscheidung ist darüber noch nicht gefallen. In der nächsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses, die am 7. September stattfindet, soll beraten werden, welches Material verlegt werden soll.

Zuschuss

An den Seitenrändern des Aufgangs, so der Vorschlag des Büros Scape, soll jeweils eine Buchenhecke gepflanzt und in der Mitte der Treppenanlage ein Handlauf angebracht werden.

Sebastian Nebel rechnet damit, dass vielleicht noch im Herbst mit den Arbeiten gestartet werden kann – spätestens jedoch Anfang 2021. „Das sollte dann in einigen Wochen erledigt sein“, blickte Nebel auf die Länge der Bautätigkeit.

Vertrag

Die Neugestaltung des Treppenaufgangs kostet etwa 100 000 Euro. Hinzukommen die Planungskosten, erläuterte Sebastian Nebel. Das Land NRW fördert den Umbau mit 50 Prozent. Um diese zu erhalten, musste jedoch zunächst ein Vertrag geschlossen werden – und zwar mit den beiden Eigentümern der Fläche, auf der sich der Treppenaufgang befindet. „Das lief glücklicherweise ganz harmonisch ab“, freute sich Sebastian Nebel.

Die öffentlich begehbare Fläche wird der Gemeinde auch weiterhin zur Verfügung gestellt. Die Zweckbindungsfrist beträgt zwölf Jahre und hängt von der Investitionssumme ab, erläuterte Sebastian Nebel.

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