Sitzung des Wahlausschusses
Grünes Licht für alle Kandidaten

Altenberge -

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahl laufen auf Hochtouren: Der Wahlausschuss stimmte allen Wahlvorschlägen zu.

Dienstag, 04.08.2020, 18:16 Uhr aktualisiert: 05.08.2020, 15:12 Uhr
André Dertwinkel (l.), Janina Möller und Björn Gedenk bereiten in der Gemeindeverwaltung die Kommunalwahl vor.
André Dertwinkel (l.), Janina Möller und Björn Gedenk bereiten in der Gemeindeverwaltung die Kommunalwahl vor. Foto: mas

Die Kommunalwahl am 13. September rückt immer näher und die erforderlichen Schritte im Vorfeld gehen voran: Am Montagabend stand in der Sitzung des Wahlausschusses die Zulassung der eingegangenen Wahlvorschläge im Mittelpunkt. Nach 15 Minuten hatten die Kommunalpolitiker ihre Arbeit beendet. Das Ergebnis: Alle eingereichten Wahlvorschläge wurden zugelassen. Dazu gehören die drei Bürgermeisterkandidaten Sebastian Nebel ( CDU ), Karl Reinke (Grüne) und Guido Roters (parteilos) sowie vier Parteien, die für den Gemeinderat kandidieren (CDU, SPD, Grüne und FDP).

Die in Altenberge antretenden Parteien haben für alle Wahlbezirke Kandidaten aufgestellt, so André Dertwinkel , der zusammen in der Gemeinde mit Janina Möller und Björn Gedenk die Fäden im Vorfeld der Kommunalwahl zusammenhält.

Kommunalwahl

Bereits jetzt können die etwa 8500 Wahlberechtigten über die Homepage der Gemeinde Briefwahlunterlagen anfordern. Aller Voraussicht nach werden die Unterlagen im Laufe der nächsten Woche verschickt, kündigt André Dertwinkel an. Immerhin müssen vier Wahlzettel ausgefüllt werden – schließlich werden ein Bürgermeister, ein Landrat sowie die Mitglieder für den Gemeinde- und den Kreistag gewählt.

Bei der Kommunalwahl kann ab 16 Jahren gewählt werden. In der Altersgruppe von 16 bis 18 Jahren leben in Altenberge 327 junge Leute.

327 junge Wähler

Dass am 13. September alle Entscheidungen gefallen sind, davon geht das Wahlteam im Rathaus nicht aus. Schließlich stellen sich drei Bürgermeister- in Altenberge und fünf Landrats-Kandidaten zur Wahl. „Wir richten uns auf eine Stichwahl ein“, sagt André Dertwinkel, die dann am 27. September stattfinden würde.

Etwa 100 Wahlhelfer benötigt die Gemeinde, um alle Wahllokale mit ausreichend Helfern (mindestens sechs Personen) besetzen zu können. Derzeit fehlen noch einige Bürger, die sich in der Gemeindeverwaltung melden können. Zudem haben die Mitarbeiter im Rathaus die Coronalage im Blick. So werden beispielsweise für den Wahlvorstand Trennwände installiert, Desinfektionsmittel bereitgestellt, und nach Möglichkeit sollen die Wähler ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen. Des Weiteren Zudem werde die Gemeinde „Einmal-Kugelschreiber“ besorgen, kündigt Dertwinkel an.

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