Ferienprogramm nahezu ausgebucht
Ansturm auf „Herbstsause“

Altenberge -

Am kommenden Samstag (10. Oktober) startet wieder die „Herbstsause“. Zwei Wochen lang werden wieder viele Kinder das Ferienprogramm des Familienbündnisses, der Gemeinde, dem Hexenbesen (Kulturreihe im Heimatverein), dem KOT-Jugendheim, der Jugendkreativwerkstatt und dem Musikschulverein besuchen. Allerdings sind diesmal die mehr als 20 geplanten Veranstaltungen fast alle restlos ausgebucht.

Mittwoch, 07.10.2020, 18:04 Uhr
Sind von der riesigen Resonanz auf die „Herbstsause“ schier überwältigt (v.l.): Susanne Opp Scholzen (Leiterin Jugendkreativwerkstatt in der Kulturwerkstatt), Christina Matthoff (Vorstand Familienbündnis), Ulla Wilken (Leiterin KOT-Jugendheim) und Ulrike Reifig (Vorsitzende Familienbündnis)
Sind von der riesigen Resonanz auf die „Herbstsause“ schier überwältigt (v.l.): Susanne Opp Scholzen (Leiterin Jugendkreativwerkstatt in der Kulturwerkstatt), Christina Matthoff (Vorstand Familienbündnis), Ulla Wilken (Leiterin KOT-Jugendheim) und Ulrike Reifig (Vorsitzende Familienbündnis)

Sie kann mittlerweile als bewährte und traditionelle Veranstaltungsreihe bezeichnet werden: die „Herbstsause“ – das Programm während der Kartoffelferien des Hügeldorfes. Die zwei Wochen werden wieder vom Familienbündnis in Kooperation mit der Gemeinde, dem Hexenbesen (Kulturreihe im Heimatverein), dem KOT-Jugendheim, der Jugendkreativwerkstatt in der Kulturwerkstatt und dem Musikschulverein durchgeführt. Allerdings sind die mehr als 20 geplanten Veranstaltungen fast alle restlos ausgebucht.

„Es gibt nur noch wenige Restplätze für das interaktive ‚Drauflostheater‘ mit Frank Terhürne“, betonte Susanne Opp Scholzen. Die Leiterin der Jugendkreativwerkstatt stellte zusammen mit Ulrike Reifig , Vorsitzende des Familienbündnisses, Ulla Wilken, Leiterin des KOT-Jugendheims und Christina Matthoff, Mitglied des Vorstands vom Familienbündnis, das abwechslungsreiche Programm vor.

Das Drauflostheater findet am 20. und 21. Oktober (Dienstag bis Mittwoch) jeweils von 14 bis 16 Uhr für Kinder ab acht Jahren in der Kulturwerkstatt statt. Die Teilnahmegebühr kostet drei Euro je Termin.

Alle anderen Veranstaltungen der Herbstsause sind ausgebucht. So können die Kinder, die einen Platz erhaschen konnten, beispielsweise aus alten Schallplatten Uhren basteln. Außerdem wird Filmemacher Klaus Uhlenbrock das Hexenbesenhörspiel „Das Mädchen im Moor“ verfilmen. Da Ende des Monats wieder die Kinder „Süßes oder Saures“ fordern werden, finden viele dementsprechende Basteltage statt. Es werden Halloween-Mobile, Grinseköpfe sowie gruselige Fledermäuse und Lichter gewerkelt. Auch die Gestaltung eines zeitgemäßen Halloween-Mund-Nase-Schutzes und von Hexenhüten werden während des Ferienprogramms angeboten.

Die Herbstsause muss allerdings wegen der Corona-Pandemie mit immensem Hygiene-Aufwand durchgeführt werden. So ist die Umsetzung der AHA-Formel (Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske) obligatorisch. „Ich habe bisher erlebt, dass die Kinder in unseren Kursen sehr diszipliniert waren. Ein Kind hat mir mal erzählt, dass es sogar mit der Mund-Nase-Bedeckung ins Bett gegangen sei und sie erst nach Aufforderung seiner Mutter abgesetzt hat“, bemerkte Ulla Wilken. „Wie immer haben wir die Kinder, die im Besitz der Münsterlandkarte sind, eingeladen, mitzumachen“, erläuterte Ulrike Reifig, dass Sprösslinge aus Familien mit geringem Einkommen daran kostenfrei teilnehmen können. Die Kosten für die Teilnehmenden seien dank vieler Sponsoren ohnehin sehr niedrig. Die Finanzierung an sich wird durch den Erlös des Adventskalenders, durch einen Obolus von der Gemeinde und durch Spendengelder gesichert.

„Der Aufwand ist nicht unerheblich. Wir müssen jedes Jahr gucken, wie kriegen wir die Finanzierung hin. Das ist immer wieder eine riesige organisatorische Anstrengung“, ergänzte Ulrike Reifig.

Aus Sicht der beteiligten Künstler und des Teams sei man dem Familienbündnis sehr dankbar, “, hob Susanne Opp Scholzen hervor: „Es gibt für die freischaffenden Künstler in dieser schwierigen Zeit anständige Honorare“. Trotzdem sei es ein kostengünstiges und qualitatives Angebot. „Eine schöne und runde Sache“, ergänzte Ulla Wilken. „Deswegen geht der gesamte Erlös des Adventskalenders auch in die Ferienprogramme“, meinte Christina Matthoff. Das Mitglied des TuS-Vorstandes bedauerte, dass diesmal der Sportverein aus Personalnot keine Veranstaltungen anbieten konnte. Ulrike Reifig stellte auch die Gesamtkosten in den Raum: „Ich habe zwar noch keine Endabrechnung vorliegen, aber ich gehe von 12 000 bis 14 000 Euro aus.“

Völlig perplex reagierten die Veranstalter auf die große Nachfrage bei der Herbstsause. „Wir haben in diesem Jahr doppelt so viele Angebote als im vergangenen Jahr. Wir waren echt verblüfft und erfreut, wie schnell diese Programmpunkte ausgebucht waren“, stellte Susanne Opp Scholzen heraus. Unter den vielen Veranstaltungen sind auch drei aus dem Projekt „Kulturrucksack“, einem Programm, das durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert wird.

 

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