Greta Weißberg neue FSJlerin im Jugendheim
Doppelte Freude

Altenberge -

Greta Weißberg tritt am 1. November ihre neue Stelle im Jugendheim an.

Mittwoch, 28.10.2020, 16:18 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 13:51 Uhr
Ulla Wilken (r.) freut sich über die neue FSJlerin Greta Weißberg aus Burgsteinfurt, die in wenigen Tagen im Altenberger Jugendheim ihre neue Stelle antritt.
Ulla Wilken (r.) freut sich über die neue FSJlerin Greta Weißberg aus Burgsteinfurt, die in wenigen Tagen im Altenberger Jugendheim ihre neue Stelle antritt. Foto: mas

Beide sind froh – und man sieht es ihnen an: auf der einen Seite Ulla Wilken , die Leiterin des Jugendheimes, auf der anderen Seite Greta Weißberg, ab dem 1. November die „Neue“ an der Seite von Wilken. Greta Weißberg absolviert bald ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Jugendheim – in wenigen Tagen tritt sie ihre Stelle an. „Sie passt sehr gut in unser Team“, freut sich Ulla Wilken. Nach dem Abschied von Okan Scott , der Ende Juli seinen letzten Arbeitstag als Bufdi im Jugendheim hatte, war die Stelle unbesetzt. Wilken kennt das mitunter schwierige Prozedere, von Jahr zu Jahr auf die Suche zu gehen, um die Stelle für einen Bufdi oder eines FSJlers im Jugendheim besetzen zu können.

Hip Hop

Doch nun hat es geklappt: Durch einen Bericht in unserer Zeitung aufmerksam geworden, griff die in Burgsteinfurt wohnende Greta Weißberg zum Hörer und nahm Kontakt mit Ulla Wilken auf. „Ich bin glücklich, dass sie sich gemeldet hat“, sagt die Jugendheimleiterin.

18 Jahre

Greta Weißberg hat jedoch nicht direkt Kurs auf Altenberge genommen: Nach ihrem Abitur am Arnoldinum nahm die 18-jährige Burgsteinfurterin im August eine Stelle auf der Jugendburg in Gemen (Bundesfreiwilligendienst) wahr. „Mir hat dort der direkte Austausch mit den Menschen gefehlt“, sagt Weißberg. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sei dort ein wenig zu kurz gekommen, das hatte sich die junge Frau anders vorgestellt. „Es war kein Problem, zu wechseln“, sagt die 18-Jährige im Gespräch mit unserer Zeitung.

Berufswahl

Dass die junge Frau gut ins Team des Jugendheims passt, davon ist Ulla Wilken überzeugt. Beim TB Burgsteinfurt ist Greta Weißberg in der Tanzabteilung aktiv. „Das kommt bei uns sehr gut an“, sagt Wilken. Vielleicht bietet das Jugendheim künftig Hip Hop an.

Bereits während ihrer Schulzeit hat sich die künftige FSJlerin in der Schülervertretung engagiert. Weißberg: „Ich habe im Eventteam mitgearbeitet und Projekte organisiert.“

Viele junge Leute wissen nicht, wie es nach der Schule weitergehen soll. Ausbildung oder Studium? Diese Entscheidung will gut überlegt sein – und da ist für viele Jugendliche eine Zwischenstation, als Bufdi oder FSJler, genau richtig. Zwar kann sich Greta Weißberg durchaus vorstellen, künftig im sozialen Bereich zu arbeiten, doch zunächst einmal in die mögliche spätere Berufswelt hineinzuschnuppern, ist sicher von Vorteil. „Ich kann dann schauen, ob das wirklich zu mir passt“, sagt die Burgsteinfurterin.

Dieses kann Ulla Wilken mit Blick auf ihre langjährige Erfahrung als Jugendheimleiterin bestätigen. Die jungen Leute erhalten in den zwölf Monaten, in der sie in der offenen Jugendarbeit beschäftigt sind, wertvolle Einblicke in die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

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