AT Zweirad: Erweiterung abgeschlossen
Mehr Platz für die Produktion

altenberge -

Das Unternehmen AT Zweirad setzt auf Expansion. Nun wurden auf 6000 Quadratmeter Platz für die Produktion und ein neues Bürogebäude geschaffen.

Dienstag, 10.11.2020, 16:10 Uhr
Freuen sich über erfolgreiche Erweiterung der Firma AT Zweirad Thiemann (v.l.): Anna Meyer (Bauleiterin), Volker Thiemann (Geschäftsführer AT Zweirad), Andreas Wermelt (Projektleiter) und Joel von Winterfeld (Praktikant Bauleitung).
Freuen sich über erfolgreiche Erweiterung der Firma AT Zweirad Thiemann (v.l.): Anna Meyer (Bauleiterin), Volker Thiemann (Geschäftsführer AT Zweirad), Andreas Wermelt (Projektleiter) und Joel von Winterfeld (Praktikant Bauleitung).

Die Goldbeck-Niederlassung Münster hat die Großerweiterung der AT Zweirad GmbH an der Steinkuhle an die Fahrradmanufaktur übergeben. Binnen sieben Monaten Bauzeit entstanden weitere 6000 Quadratmeter Fläche für Produktion und Lager sowie ein neues Bürogebäude. Die neue Produktions- und Lagerhalle wurde direkt an das Bestandsgebäude angebaut. Auch diese Halle, in der Fahrradausstellung und Fertigung untergebracht sind, realisierte bereits die Niederlassung Münster der Goldbeck GmbH als Generalunternehmer.

Bürogebäude

„Schon beim Bau unserer Niederlassung im Jahr 2014 haben wir sehr gute Erfahrungen mit Goldbeck Münster gemacht. Diese wurden beim aktuellen Projekt sogar übertroffen“, sagt Bauherr und AT-Zweirad-Geschäftsführer Alain Thiemann, denn das Unternehmen unterbot den vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin bei der neuen Halle um einen und bei dem Bürogebäude um zwei Monate. Dabei musste vor Baubeginn der enorme Höhenunterschied zwischen Bestandsgebäude und dem abschüssigen Nachbargrundstück für den Neubau bewerkstelligt werden. Zum Ausgleich ließ Projektleiter Andreas Wermelt 10 000 Kubikmeter Boden aufschütten.

Höhenunterschied

Die nächste Herausforderung bestand darin, den Neubau im laufenden Betrieb gemäß Brandschutzverordnung an das Bestandsgebäude anzuschließen. Weiterhin wurde die Halle um ein 500 Quadratmeter großen Bürotrakt erweitert. Auch das neue Bürogebäude schließt auf zwei Ebenen an das Bestandsgebäude an: im Erdgeschoß an das bestehende Büro und im zweiten Obergeschoss an die Zwischenebene des Bestands mit Sozialräumen und Sanitäranlagen.

Hierzu wurde die bestehende Sandwich-Paneele-Konstruktion über einen Zeitraum von zwei Wochen im März Schritt für Schritt zurückgebaut und durch vorgefertigte Elemente aus Porenbeton ersetzt. Der Betrieb der Fahrradmanufaktur lief unterdessen ungestört weiter. „Die Bauelemente werden industriell vorgefertigt, just in time angeliefert und fügen sich passgenau in das bestehende Stützenraster, mit dem wir bei Goldbeck bauen, ein“, so der Projektleiter Wermelt.

Ein weiterer Vorteil zur Hochphase der Corona-Krise, in der viele Lieferketten beeinträchtigt waren. Goldbeck fertigt die Bauelemente in eigenen Werken. „Zusammen mit der integralen Planung am Standort Münster liegen damit alle Hebel für einen raschen und störungsfreien Bauablauf in unserer Hand“, sagt Wermelt.

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