Henrichmann bei Jüke: „Nachhaltigkeit durch technologischen Fortschritt“
Know-how des Mittelstands in der Region halten

Altenberge -

Es seien Mittelständler wie Jüke Systemtechnik, die entscheidend sind für die Stärke der Region, meint der heimische Bundestagsabgeordnete Marc Henrichmann (CDU). Er besuchte kürzlich das Unternehmen, das „mehr Münsterland als Silicon Valley“ sei.

Freitag, 01.01.2021, 20:00 Uhr
Henrichmann bei Jüke: „Nachhaltigkeit durch technologischen Fortschritt“: Know-how des Mittelstands in der Region halten

Nicht nur hinsichtlich des Standorts, auch von der Mentalität her ist Jüke Systemtechnik „mehr Münsterland als Silicon Valley“. Beim Besuch des Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann verdeutlichten die Geschäftsführer Heinrich Jürgens und Martin Hovestadt, dass sie lieber auf kontinuierliches und nachhaltiges Wachstum setzten als auf rasche Rendite.

Diese bodenständige Verlässlichkeit wissen internationale Konzerne aus der Medizintechnik genauso zu schätzen wie Start-ups aus der Region, mit denen Jüke zusammenarbeitet. Viel Sympathie brachte der CDU-Politiker für den bei Jüke gepflegten Nachhaltigkeitsgedanken mit. „Nachhaltigkeit erreichen wir nur, wenn wir technologisch vorankommen“, wird Henrichmann mit Blick auch auf die Klimaziele in einer Pressemittelung zitiert. Jüke ist ein Dienstleister für Entwicklung und Produktion für Unternehmen aus der Medizin- sowie der Labor- und Analysentechnik.

Ein wesentlicher Teil des Wissens von Jüke steckt in den Köpfen der Mitarbeiter. „Deshalb ist es wichtig, auf Nachwuchs zu setzen und die Mitarbeiter im Betrieb zu halten“, betonte Martin Hovestadt. Und das werde für den Mittelstand im ländlichen Raum immer schwieriger.

Nachfolge ist geregelt

Ungeklärte Nachfolgeregelungen und das Interesse von internationalen Investoren an Aufkäufen etablierter Familienbetriebe führten gerade dazu, dass viel Know-how aus Deutschland abfließe, bedauerten die Unternehmer und der Abgeordnete. Es sind Aspekte, die das Bundeswirtschaftsministerium in seiner Industrie- und der Mittelstandsstrategie berücksichtige, erklärte Henrichmann. Bei Jüke steht die nächste Generation dagegen in den Startlöchern. Max Jürgens durchläuft bereits ein intensives Training im Betrieb und lernt auf diesem Weg alle Abteilungen und die Abläufe gut kennen. Auch baulich geht es voran: Für 2021 ist die nächste Erweiterung geplant – mit Ausbau der Produktionsfläche und der Vergrößerung der Entwicklung.

Bei einer Präsentation des Zentralen Innovationsprogramms des Mittelstandes (ZIM) der NRW.Bank in Berlin kam der persönliche Kontakt zwischen dem Unternehmen und dem heimischen Bundestagsabgeordneten zustande. Für ihn sind Mittelständler wie Jüke entscheidend für die Stärke der Region: „Corona hat deutlich gemacht, wie sehr wir unsere Wirtschaft brauchen, gerade als verlässliche Arbeitgeber“, unterstrich Marc Henrichmann.

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