Die Lage in den Kitas in der Corona-Krise
Ein schwieriger Spagat

Altenberge -

Homeoffice, Homeschooling und dann noch Kleinkinder-Betreuung: Das schaffen viele Familien in der Corona-Pandemie nicht. Deshalb sind viele Eltern auf die Altenberger Kitas angewiesen. Dies ergab eine Umfrage unter einigen Kindertagesstätten des Hügeldorfes. Durchschnittlich die Hälfte der Mädchen und Jungen werden derzeit von den Erzieherinnen und Erziehern betreut. Von Martin Schildwächter
Montag, 18.01.2021, 17:55 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 18.01.2021, 17:55 Uhr
Normalerweise besuchen 88 Mädchen und Jungen die Kita Moosstiege. Derzeit sind es nur halb so viele.
Normalerweise besuchen 88 Mädchen und Jungen die Kita Moosstiege. Derzeit sind es nur halb so viele. Foto: privat

„Viele Eltern versuchen, die Betreuung anderweitig möglich zu machen“, sagt Ramona Thünemann, Leiterin der Outlaw-Kita Moosstiege. Dennoch: Ein große Anzahl von Familien sind auf ihre Kita angewiesen. In einigen Einrichtungen herrscht sogar „fast Normalbetrieb“. Eine stichpunktartige Umfrage unter einigen Altenberger Kitas ergab folgendes Bild: Durchschnittlich die Hälfte der sonst üblichen Anzahl von Mädchen und Jungen gehen derzeit in die Kita.

Für einige Eltern gebe es schlicht keine andere Möglichkeit, als ihre Kinder in die Kita zu schicken, sagt Gerburg Große Lordemann, Verbundleiterin der drei katholischen Kitas in Altenberge: „Bei einigen Familien liegen die Nerven auch blank.“ Denn was Eltern in diesen Zeiten leisten müssten, sei „schon sehr heftig“.

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