Brand breitet sich nicht aus
Glück im Unglück

Altenberge -

Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Entrup ist am Freitagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Der Landwirt hatte Glück im Unglück, dass sich der Brand nicht weiter ausbreitete. Die Feuerwehr hatte mit den widrigen Witterungsbedingungen zu kämpfen, konnte aber helfen.

Freitag, 12.02.2021, 19:17 Uhr
Eine Holzfassade auf einem Hof in Entrup war am Freitagmorgen in Brand geraten. Die Feuerwehr eilte zur Hilfe, hatte aber mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen.
Eine Holzfassade auf einem Hof in Entrup war am Freitagmorgen in Brand geraten. Die Feuerwehr eilte zur Hilfe, hatte aber mit den Witterungsbedingungen zu kämpfen. Foto: Feuerwehr Altenberge

Es war angesichts der Witterungsverhältnisse ein Feuerwehreinsatz unter schwierigen Voraussetzungen, der glücklicherweise glimpflich endete: Am Freitagmorgen musste die Altenberger Feuerwehr zu einem Brand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Entrup ausrücken. Die Holzfassade eines Gebäudes hatte Feuer gefangen. „Wir sind um 8.58 Uhr alarmiert worden“, sagte Frank Klose , der stellvertretende Leiter der Altenberger Wehr. „Ich war schon mal froh, dass so viele Kameraden zum Gerätehaus gekommen sind. Das ist momentan gar nicht mal so einfach.“

Mit 27 Leuten und fünf Fahrzeugen rückte die Feuerwehr dann zu dem Hof an der Grenze zu Greven aus. „Das war äußerst schwierig, da durchzukommen“, schilderte Klose. „Leider hat sich unser erstes Fahrzeug dann auch noch festgefahren.“ Zwar seien die Kameraden sehr langsam und vorsichtig gefahren, bei den Straßenverhältnissen sei das aber nicht immer zu verhindern. Ein Nachbar vor Ort half der Feuerwehr, während zwei Mitglieder schon mal zum Hof gelaufen waren, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Außergewöhnliche Situation

Durch eine Unachtsamkeit des Landwirts sei der Brand entstanden, sagte Frank Klose: „Die Holzfront stand in Flammen.“ Der Landwirt habe dann sehr umsichtig gehandelt und versucht, selbst das Feuer zu löschen. Das war angesichts der Temperaturen aber nicht so leicht. Damit hatte auch die Feuerwehr zu kämpfen: „Das Problem ist, dass unser Löschwasser ja auch gefrieren kann“, sagte Klose. Die Leitungen müssten offen bleiben, damit die Gefahr des Zufrierens gebannt wird. „Das ist schon eine außergewöhnliche Situation gerade“, sagte der stellvertretende Feuerwehrleiter.

Trotz aller Widrigkeiten hatte der Landwirt Glück im Unglück: „Das ist sehr glimpflich ausgegangen“, sagte Klose. „Er hatte Riesenglück, dass da nicht mehr passiert ist.“ Der Brand breitete sich nicht weiter aus. Die Feuerwehr löschte die Flammen und kontrollierte alles auch mit einer Wärmebildkamera. Um circa 11.30 Uhr konnte sie ihren Einsatz beenden.

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