Haushaltsberatungen: Kommt der Lückenschluss an der Münsterstraße?
Mehr Sicherheit für Radler

Altenberge -

Nun kommt es auf die Haushaltsberatungen an: Schließlich kostet der geplante Radweg zwischen dem Discounter Aldi und dem „Regionalgut“ rund 350 000 Euro. Entschieden werden muss auch, ob an der Laerstraße ein Schutzstreifen für Radfahrer aufgebracht werden soll.

Donnerstag, 25.02.2021, 19:08 Uhr aktualisiert: 25.02.2021, 19:10 Uhr
Ab der Einmündung Theodor-Heuss-Straße soll künftig nicht mehr geparkt werden dürfen.
Ab der Einmündung Theodor-Heuss-Straße soll künftig nicht mehr geparkt werden dürfen. Foto: mas

Das Fuß- und Radwegekonzept „Altenberge Ortskern 2030“ liegt vor – nun gibt es erste Maßnahmen, die kurzfristig umgesetzt werden könnten. Dazu gehört unter anderem der Lückenschluss entlang der Münsterstraße zwischen dem Discounter Aldi und der Einfahrt zum „Regionalgut“. Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat es mit der Gemeinde und dem Landesbetrieb Straßen ein Abstimmungsgespräch gegeben. Die Pläne stießen „auf Zustimmung“, wie Sebastian Nebel , Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Klima-, Arten- und Umweltschutz, Mobilität berichtete.

350000 Euro

An der Münsterstraße soll ein kombinierter Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,50 Meter gebaut werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf etwa 350 000 Euro, so Sebastian Nebel. Ob das Projekt auch in diesem Jahr umgesetzt wird, hängt letztendlich von den Haushaltsberatungen ab, die am Montag (1. März) in der Sitzung des Haupt-, Wirtschafts-, Finanz- und Digitalisierungsausschusses stattfinden.

Zudem werden sich die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker mit einem weiteren gewünschten Vorhaben befassen, das mit rund 125 000 Euro veranschlagt wird: An der Laerstraße soll beidseitig ein Schutzstreifen angelegt werden. Bislang gibt es dort keinen Radweg. Vom Kreisverkehr „Auf dem Schild“ soll ortsauswärts ein 1,25 Meter breiter Schutzstreifen entstehen. Dieser soll auch hinter der Theodor-Heuss-Straße fortgeführt werden – das hätte zur Folge, dass dort keine Pkw mehr parken dürfen, so wie es heute der Fall ist. Den Verzicht von Pkw-Parkplätzen hält Bürgermeister Karl Reinke „für nicht problematisch“, wie er in der Sitzung des Klimaausschusses erklärte. Auch das Vorhaben an der Laerstraße beurteilt der Landesbetrieb „als sinnvoll und direkt umsetzbar“, heißt es in einer Beschlussvorlage der Gemeindeverwaltung. Ob das Projekt tatsächlich umgesetzt wird, entscheidet sich spätestens am 8. März. Dann wird der Haushalt für dieses Jahr verabschiedet.

Laerer Straße

Eine Schutzstreifenmarkierung an der Borghorster Straße steht derzeit nicht an, da dafür „bauliche Veränderungen“ erforderlich seien.

Fest steht dagegen, dass Rotmarkierungen entlang der Landesstraße dort erfolgen sollen, wo bereits heute eine gestrichelte Schutzmarkierung aufgebracht ist. Hierzu zählen unter anderem die Einfahrten zu den Straßen Krüselblick, Südstraße und Johannesstraße.

Parkverbot

Zurück zum Fuß- und Radwegekonzept: Dieses ist ein Vorhaben im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes „Ortsmitte Altenberge 2030“. Das Büro Planersocietät aus Dortmund hatte 2019 erste Lösungsansätze vorgestellt. Außerdem hat ein eigens gebildeter Arbeitskreis zusätzliche Ideen eingebracht, die auch in den Endbericht eingeflossen sind, so die Gemeindeverwaltung. Im August des vergangenen Jahres legte das Büro Planersocietät den Endbericht vor, der dann zur Beratung an die Fraktionen verwiesen wurde.

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