Corona-Testzentrum in Nordwalde wird gut angenommen
Der Samstag war schon ausgebucht

Nordwalde/Altenberge -

Seit Donnerstag ist das Corona-Schnelltestzentrum auf dem Gelände von Hidding Events an der Gildestraße 4 in Nordwalde in Betrieb. Verantwortlich ist der Stadtlohner Sicherheitsdienst PMC, der seit längerem für den reibungslosen Ablauf am Impfzentrum des Kreises Borken an der B 525 unweit von Gescher sorgt. Rita Lensker, Inhaberin des Sicherheitsdienstes, ist am Samstag sehr überrascht von der starken Resonanz: „Ich bin erstaunt, wie gut das Schnelltestzen­trum angenommen wird.“

Montag, 29.03.2021, 11:06 Uhr
Zahnarzt André Krusenbaum nimmt zunächst eine Speichelprobe aus dem Rachen von Mark Grottke aus Reken und dann eine Probe aus seiner Nase.
Zahnarzt André Krusenbaum nimmt zunächst eine Speichelprobe aus dem Rachen von Mark Grottke aus Reken und dann eine Probe aus seiner Nase. Foto: lem

 

Gleich am Donnerstag hätten sich 51 Personen, am Freitag 85 „und Stand heute um 16 Uhr 35 Personen hier eingefunden, um sich einem Corona-Schnelltest zu unterziehen“, so Rita Lensker , die außerdem feststellen konnte, dass der Samstag mit fast 120 Personen nahezu ausgebucht ist. Donnerstags von 16 bis 20 Uhr, freitags von 15 bis 20 Uhr, samstags von 14 bis 20 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr werden bis zu 20 Personen pro Stunde auf den lebensbedrohenden Virus getestet.

„Sollten die Zeiten nicht ausreichen, können wir diese auch ausweiten. Das Hidding-Gelände ist so groß, dass wir uns auch so etwas wie ein Drive-in vorstellen können“, sagt Rita Lensker. Das Zentrum steht nicht nur den Nordwaldern sowie als Ergänzung zur bestehenden DRK-Einrichtung in der ehemaligen Hauptschule von Altenberge, den Bewohnern des Hügeldorfes, sondern jedem, der will und einen Termin hat, zur Verfügung. „Wir weisen keinen ab. Wer beispielsweise von weiter her kommt und seine Verwandten besuchen will, der kann sich hier kurzfristig testen lassen“, unterstreicht die Unternehmerin, dass auch Personen, die nicht über die Homepage www.etermin.net/kreis-steinfurt einen Termin gebucht haben, trotzdem getestet werden können.

Rita Lensker: „Wir versuchen, die Person dazwischen zu schieben. Klappt das nicht muss sie halt etwas warten.“ Normalerweise erhalten die Menschen mit Termin eine E-Mail mit dem Ergebnis, das sie dann ausdrucken können. Diejenigen, die kein internetfähiges Gerät haben, erhalten nach dem Test und einer Viertelstunde Wartezeit vor Ort ihr Ergebnis ausgedruckt und gestempelt. Wichtig ist ein Personalausweis zur Identifizierung. Die Personen mit Termin bringen außerdem einen ausgedruckten Bestätigungstermin mit einem QR-Code mit, der am Eingang abgelesen wird.

Nach der Temperaturmessung mit Hilfe eines Distanz-Fieberthermometers geht es weiter in einen der beiden Testräume. Am Samstag gehören Zahnarzt André Krusenbaum und Thomas Diepenbrock zum 25-köpfigen Testteam. Sie benutzen einen Corona-Schnelltest, der sowohl Speichel aus dem Rachen als auch Schleim aus der Nase benötigt. Beide Proben werden mit einer Lösung vermischt, die auf einen Testträger geträufelt wird.

„Ich bin richtig nervös. Das ist mein erster Test“, hat eine Nordwalderin etwas Angst vor der Prozedur. Innerhalb von drei Minuten ist alles erledigt und die junge Frau kann das Corona-Schnelltestzentrum wieder verlassen.

Rita Lensker hat einen zuverlässigen Lieferanten für die Schnelltests gefunden. „Der ist mir vom Kreis Borken empfohlen worden. Ich kann kurzfristig bei ihm bestellen, sodass ich nicht gleich große Mengen kaufen und in Vorleistung treten muss“, erläutert die Unternehmerin. 1250 hat sie anfangs geordert und erhält am heutigen Montag eine Nachlieferung. Die Kosten werden ihr dann von der Kassenärztlichen Vereinigung erstattet.

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