Greven
Stabsstelle für „Projekt Reckenfeld 2020“

Donnerstag, 25.10.2007, 17:10 Uhr

Reckenfeld . Wer sich bislang an dem Zungenbrecher „ Ortsteilentwicklungsplan “ in der seit Jahren geführten Diskussion um eine umfassende planungstechnische Bestandsaufnahme und Zukunftsvision für den Ortsteil Reckenfeld gestört hat, der kann jetzt aufatmen. Von nun an heißt das Ganze nämlich „Projekt Reckenfeld 2020“ und soll im Frühjahr 2008 starten. Wie Bürgermeister Peter Vennemeyer im Bezirksausschuss mitteilte, habe man zu diesem Zweck verwaltungsintern eine „ Stabsstelle “ mit 20 Wochenstunden ausgeschrieben.

Zusammenarbeiten wird die Stadt bei diesem Projekt mit dem Institut für Geographie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. „Wir haben mit Professorin Ulricke Grabski-Kieron bereits mehrere Gespräche geführt und sie hat uns ihr Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert“, so Vennemeyer. Diese werde in Form einer wissenschaftlichen Ausarbeitung durch Bachelor- und Masterkandidaten ihrer Fakultät geschehen. Nähere Details seien allerdings noch nicht festgelegt, da ausgerechnet dieses Institut von der PCB-Verseuchung ihrer Räume und Bibiliothek betroffen sei.

In jedem Fall werde es aber im Frühjahr 2008 losgehen, versprach der Bürgermeister. Drei Jahre lang – von 2008 bis 2010 – sind dafür die entwsprechenden Mittel im städtischen Haushalt vorgesehen.

Der parteilose Ratsherr Ernst Reiling – der seit vielen Jahren die Erstellung eines solchen Plans in Zusammenarbeit mit einer Universität gefordert hatte – konnte sich trotz der Ankündigungen nicht so richtig freuen. „Für mich ist entscheidend, ob wir in diesem Prozess neue Impulse von außen bekommen. Uns ist nicht geholfen, wenn wieder nur die alten Ladenhüter aus der Kiste geholt werden. Wir brauchen die unverstellte Sicht von Unbeteiligten, die professionell, wissenschaftlich und ohne jedes Eigeninteresse arbeiten.“

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