Greven
Hauptschulgelände: Abreißen und bebauen?

Reckenfeld - Am 1. diesen Monats war Schluss, verließen die letzten Schüler das Gebäude mitten in der Ortsmitte Reckenfelds. Seitdem steht das Gebäude, das lange als Dependance der Marien-Hauptschule fungierte, leer...

Donnerstag, 30.07.2009, 06:07 Uhr

Reckenfeld - Am 1. diesen Monats war Schluss, verließen die letzten Schüler das Gebäude mitten in der Ortsmitte Reckenfelds. Seitdem steht das Gebäude, das lange als Dependance der Marien-Hauptschule fungierte, leer. Doch was soll damit passieren? Wie sieht die Zukunft der ehemaligen Schule aus? Abreißen , lautet nach Informationen der Westfälischen Nachrichten der Plan der Stadtverwaltung. Abreißen und Platz für Wohnbebauung schaffen. Dies wird von der Stadtverwaltung aber weder dementiert noch bestätigt. „Wir möchten dazu keine Stellungnahme abgeben“, erklärte Andrea Rauße-Rüther vom Presseamt der Stadt.

Doch nach WN-Informationen liegen sogar schon fertige Pläne in der Schublade des Bürgermeisters. Pläne, gezeichnet vom Architekturbüro BDA Hillebrand und Welp aus Greven . Der Anruf dort bestätigt die Informationen der WN indirekt. „Dafür ist mein Kollege zuständig“, sagte Paul Gerhard Welp, auf die Pläne in Reckenfeld angesprochen. „Das ist noch intern und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“, antwortete Bernhard Hillebrand auf die Frage nach den Plänen.

Was auf dem Gelände der Schule genau geplant ist - eine reine Wohnbebauung oder ein zusätzlicher Bereich für Geschäftshäuser - war nicht herauszubekommen. Auch ist fraglich, ob in diese Pläne das Areal des SC Reckenfeld direkt hinter der Schule mit einbezogen ist.

Bezügliche dieser Fläche hatte es schon recht konkrete Gespräche zwischen den Verantwortlichen des SCR und der Stadtverwaltung gegeben (die WN berichteten). Tenor dieser Gespräche: Die beiden Plätze nördlich der Schule sollten an den Wittler Damm neben den schon bestehenden Sportplatz verlegt werden. Zur Finanzierung war angedacht, das Gelände entlang der Emsdettener Landstraße im Zentrum Reckenfelds zu verkaufen und zu bebauen. Konkret beschlossen waren die Pläne aber noch nicht.

Nach Informationen unserer Zeitung sollen etwaige Pläne, vor allem die zur Zukunft des Schulgebäudes, vor der Kommunalwahl nicht veröffentlicht werden

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