Greven
Klassikfreunde kriegen Gänsehaut

Freitag, 03.07.2009, 16:48 Uhr

Greven - Die Tauglichkeit für Klassikonzerte haben Grevens Emswiesen längst unter Beweis gestellt: Ob bei der italienisch angehauchten Premiere durch die Neue Westfälische Philharmonie vor zwei Jahren oder mit dem fulminanten Barock-Feuerwerk, das die Musiker des Kourion-Orchesters im vergangenen Jahr an Grevens Strand entzündeten. Zwei Open-Air-Klassiks, die die Vorfreude der Grevener Musikkfreunde schon mächtig schüren. „Seit Wochen schon gehen die Karten-Voranfragen beim Greven-Marketing ein,“ ist Jörg Münning, Vorsitzender des Greven Marketing sicher, dass auch im dritten Jahr die Emswiesen zu dem klassischen Spielort des Münsterlands werden. Zu einer musikalischen Reise, die durch viele europäische Länder an die Ems führt, lädt die Alte Philharmonie ihre Gäste ein. „Das ist das Wunschorchester, mit dem wir bereits seit zwei Jahren in Verhandlungen stehen,“ freut sich auch Ulrich Reske, WN-Redaktionsleiter. Sparkasse und Westfälische Nachrichten fungieren bei diesem Klassikereignis nicht nur als die Dachsponsoren von „Greven an die Ems“, sie präsentieren auch gemeinsam das Konzert auf den Emswiesen.

Wie überhaupt ein Großereignis dieser Klasse nur mit vielen engagierten Partnern zu stemmen ist. So fungiert erneut die Kulturinitaitive als Veranstalter, und Klaus Spruch lässt seine Erfahrungen als bewährter Organisator der Aulakonzert-Reihe einfließen. Wolfgang Bernhardt, in Greven vor allem als Leiter der Musikschule bekannt, ist als Geschäftsführer und Oboist des vor vielen Jahren in Münster aus dem Collegium Musicum und dem Studentenorchester hervorgegangenen Ensembles in vielfacher Hinsicht an dem Gastspiel beteiligt. „Wir sehen diesen Auftritt mit ganz großem Respekt, denn in Musikerkreisen hat sich das Klassikkonzert in den Emsauen zu dem Open-Air-Ereignis im Münsterland entwickelt.“ In Münster selbst sei ein Konzert dieser Größenordnung überhaupt nicht möglich.

Klassikfreunde kriegen bei dem Programm Gänsehaut, vielleicht auch weil Nordeuropa den Schwerpunkt bildet: So führt zu Beginn Bartholdys Ouvertüre direkt auf die Inselgruppe „Die Hebriden“. Über Haydns Konzert für Trompete und Orchester mit dem bekannten Solisten Norbert Fabritius geht es dann mit Griegs Peer-Gynt-Suite 1 und 2 durch die norwegische Fjordlandschaft. Nabucco und Italien sind nach der Pause ebenso Thema wie Weills Dreigroschenmusik und ein neuerlicher Abstecher nach Skandinavien. Die Alte Philharmonie präsentiert „Finlandia“ von Jean Sibelius.

» Karten für dasKonzert am 23. August um 19 Uhr gibt es ab sofort beim Greven Marketing, ' 1300.

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